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[[Datei:DIPAS Logo.png|rechts|rahmenlos]]<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0" style="box-sizing:border-box; border:1px #d33 solid; background: transparent; margin-top:0.5em;padding:0.5em;background-color: #FAFAFA"><tr><td>'''<big>Achtung: Das gesamte Wiki befindet sich zurzeit im Umbau.</big>'''
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[[Datei:DIPAS Logo.png|rechts|rahmenlos]]
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Das '''Digitale Partizipationssystem''' (DIPAS) verbindet das Hamburger [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool|Online-Beteiligungstool]] mit [[Hauptseite#DIPAS Touchtable|digitalen Planungstischen]] zu einem integrierten digitalen System zur Bürgerbeteiligung. Mit DIPAS können Bürgerinnen und Bürger von zu Hause aus, mobil oder in Veranstaltungen digitale Karten, Luftbilder, Pläne, Entwürfe, 3D-Modelle und Geodaten abrufen und mit Beiträgen und Kommentaren ein genau lokalisiertes Feedback zu Planungsvorhaben geben.
  
</td></tr></table>
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Der Anwendungsraum ist frei wählbar und kann von der gesamten Stadt über einzelne Bezirke, Stadtteile, Baublöcke bis hin zu Einzelgrundstücken gehen. Das System ist „themenoffen“, es kann damit zu allen Arten der Standort- und Raumplanung gearbeitet werden, seien dies Hochbauvorhaben, Infrastrukturprojekte, Grün- und Freiraumplanungen oder Entwicklungskonzepte.
  
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Im Hamburger [https://demo.beteiligung.hamburg/#/contributionmap Demo Verfahren], können Sie sich selbst durch eine Beispielinstallation das Online-Tool von DIPAS durchklicken. 
  
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Im DIPAS navigator ([https://beteiligung.hamburg/navigator Hamburger DIPAS navigator hier als Beispiel]) werden alle Verfahren auf einer zentralen Seite aggregiert. 
  
Das '''Digitale Partizipationssystem''' (DIPAS) verbindet das Hamburger [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|Online-Beteiligungstool]] mit [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente|digitalen Planungstischen]] zu einem integrierten digitalen System zur Bürgerbeteiligung. Mit DIPAS können Bürgerinnen und Bürger von zu Hause aus, mobil oder in Veranstaltungen digitale Karten, Luftbilder, Pläne, 3D-Modelle und Geodaten abrufen und mit Beiträgen und Kommentaren ein genau lokalisiertes Feedback zu Planungsvorhaben geben.
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== Das DIPAS-Projekt ==
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In Hamburg ist DIPAS Teil eines breiteren Ansatzes zur Digitalisierung von Planung und Bauprojekten. Das System wurde im Zuge der Hamburger Digitalisierungsoffensive "[https://www.hamburg.de/contentblob/13508768/703cff94b7cc86a2a12815e52835accf/data/download-digitalstrategie-2020.pdf Digital First]" seit 2017 schrittweise und mit mehreren Erprobungsschleifen in realen Beteiligungsverfahren entwickelt und projektbegleitend von der [https://www.hcu-hamburg.de/ HafenCity Universität] evaluiert. So wurde DIPAS bisher u. a. bei einem Leitbildverfahren im Bezirk Bergedorf, im Harburger [https://clevercities.eu/hamburg/ CLEVER Projekt], beim [https://www.hamburg.de/bauforum Bauforum Magistralen] und bei den [https://www.grasbrook.de/ Grasbrook-Werkstätten] erprobt. Direkte Bezüge bestehen insbesondere zum Projekt [https://www.digitaler-staat.org/wp-content/uploads/2020/03/Metz_FF18_2020.pdf DiPlanung] (Digitalisierung der Bauleitplanung) und zum Projekt [https://www.hcu-hamburg.de/research/csl/forschung/projekte/ CoSI] (Cockpit Städtische Infrastrukturen). Im [https://www.hamburg.de/cut/ CUT-Projekt] (Connected Urban Twins) wird DIPAS weiterentwickelt und in andere Städte transferiert.
  
Der Anwendungsraum ist frei wählbar und kann von der gesamten Stadt über einzelne Bezirke, Stadtteile, Baublöcke bis hin zu Einzelgrundstücken gehen. Das System ist „themenoffen“, es kann damit zu allen Arten der Standort- und Raumplanung gearbeitet werden, seien dies Hochbauvorhaben, Infrastrukturprojekte, Grün- und Freiraumplanungen oder Entwicklungskonzepte.
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DIPAS wurde von der [https://www.hamburg.de/bsw/ Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen] (BSW/Stadtwerkstatt) gemeinsam mit dem [https://www.hamburg.de/bsw/landesbetrieb-geoinformation-und-vermessung/ Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung] (LGV) und dem [https://www.hcu-hamburg.de/research/csl/ City Science Lab] der HCU entwickelt. Die Software ist Open Source und wurde als „Public Code“ im Februar 2021 unter [https://www.hamburg.de/dipas/ www.dipas.org] für andere Städte, Institutionen und Forschungseinrichtungen zur Nachnutzung und Weiterentwicklung bereitgestellt. Durch Erweiterungen der [http://www.urbandataplatform.hamburg/ Urban Data Platform] und Anpassung des [https://www.dataport.de/was-wir-bewegen/portfolio/masterportal/ Masterportals] sind auch dynamische Daten wie Echtzeit-Verkehrsdaten und Daten zum Stromverbrauch auf Baublockebene verfügbar.
 
 
== Das DIPAS-Projekt ==
 
In Hamburg ist DIPAS Teil eines breiteren Ansatzes zur Digitalisierung von Planung und Bauprojekten. Das System wurde im Zuge der Hamburger Digitalisierungsoffensive "[https://www.hamburg.de/contentblob/13508768/703cff94b7cc86a2a12815e52835accf/data/download-digitalstrategie-2020.pdf Digital First]" seit 2017 schrittweise und mit mehreren Erprobungsschleifen in realen Beteiligungsverfahren entwickelt und projektbegleitend von der HCU evaluiert. So wurde DIPAS bisher u. a. bei einem Leitbildverfahren im Bezirk Bergedorf, im Harburger [https://clevercities.eu/hamburg/ CLEVER Projekt], beim [https://www.hamburg.de/bauforum Bauforum Magistralen] und bei den [https://www.grasbrook.de/ Grasbrook-Werkstätten] erprobt. Direkte Bezüge bestehen insbesondere zum Projekt [https://www.digitaler-staat.org/wp-content/uploads/2020/03/Metz_FF18_2020.pdf DiPlanung] (Digitalisierung der Bauleitplanung) und zum Projekt [https://www.hcu-hamburg.de/research/csl/forschung/projekte/ CoSI] (Cockpit Städtische Infrastrukturen).
 
  
DIPAS wurde von der [https://www.hamburg.de/bsw/ Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen] (BSW/Stadtwerkstatt) gemeinsam mit dem [https://www.hamburg.de/bsw/landesbetrieb-geoinformation-und-vermessung/ Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung] (LGV) und dem [https://www.hcu-hamburg.de/research/csl/ City Science Lab] der HCU entwickelt. Die Software ist Open Source und wurde als „Public Code“ im Februar 2021 unter [https://www.hamburg.de/dipas/ www.dipas.org] für andere Städte, Institutionen und Forschungseinrichtungen zur Nachnutzung und Weiterentwicklung bereitgestellt. Durch Erweiterungen der [http://www.urbandataplatform.hamburg/ Urban Data Platform] und Anpassung des [https://wiki.dipas.org/index.php/Backend#Masterportal Masterportals] sind auch dynamische Daten wie Echtzeit-Verkehrsdaten und Daten zum Stromverbrauch auf Baublockebene verfügbar.
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[https://youtu.be/WtutHNQbqDc DIPAS Infoclip] (engl. Fassung)
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==DIPAS Komponenten ==
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[[Datei:Online_Tool_Unsplash_small.gif|mini|DIPAS Online-Komponente|alternativtext=|links]]
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[[Datei:DIPAS Touchtable_Grasbrook.jpeg|mini|DIPAS Onsite-Komponente (Touchtisch)]]
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DIPAS besteht aus einer [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool|Online-]] und einer [[Hauptseite#Touchtable|Onsite-Komponente]]. Mit dem Digitalen Partizipationssystem durchgeführte Beteiligungsprozesse können sowohl beide, als auch nur eine der beiden Komponenten beinhalten.  
  
DIPAS besteht aus einer [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Online-Komponente|Online-]] und einer [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Onsite-Komponente|Onsite-Komponente]]. Mit dem Digitalen Partizipationssystem durchgeführte Beteiligungsprozesse können sowohl beide, als auch nur eine der beiden Komponenten beinhalten. Beide Komponenten sind webbasiert und somit Frontends desselben Systems. Die nutzbaren Funktionen unterscheiden sich lediglich teilweise in ihrer Art der Darstellung und Bedienung auf dem jeweiligen Endgerät. Die [[Online-Beteiligungstool#Beitragseingabe|Beitragseingabe]] erfolgt unabhängig von den Komponenten über die browserbasierte Beitragseingabemaske auf dem individuell genutzten Endgerät.<embedvideo service="youtube">https://youtu.be/PI1xlKvMBzU</embedvideo>(engl. Fassung)
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Beide Komponenten sind webbasiert und somit Frontends desselben Systems. Die nutzbaren Funktionen unterscheiden sich lediglich teilweise in ihrer Art der Darstellung und Bedienung auf dem jeweiligen Endgerät.  
  
==DIPAS im Beteiligungsprozess==
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Die [[Beitragseingabe]] erfolgt unabhängig von den Komponenten über die browserbasierte [[Beitragseingabe#Beitragseingabemaske|Beitragseingabemaske]] auf dem individuell genutzten Endgerät.  
Das Digitale Partizipationssystem wurde entwickelt, um gängige Präsenzformate von Beteiligungsverfahren wie Informationsveranstaltungen oder Workshops durch digitale Angebote zu ergänzen. Wann und wie DIPAS eingesetzt werden soll richtet sich nach dem jeweiligen Planungs- und Kommunikationsprozess sowie den Beteiligungsspielräumen innerhalb des Planungsprozesses.
 
  
Im Bereich der informierenden Partizipation (Informationsveranstaltungen u.a.) kommen primär die darstellenden Werkzeuge (Karten, Pläne, Daten) der [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente|DIPAS Touchtables]] und die informierenden Seiten des Online-Beteiligungstools zum Tragen. Hier kann DIPAS durch eine verbesserte und vertiefte Vermittlung von Informationen zu einem besseren Verständnis des Planungsvorhabens und einem Dialog auf Augenhöhe beitragen. Bei konsultativen bzw. ko-kreativen Formen der Partizipation, die über die Information zu Vorhaben hinausgehen, können weitere Funktionen der [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente|Touchtables]], wie die [[Online-Beteiligungstool#Beitragseingabe|Beitragseingabe]], die [[Touchtable#Beitragsfilterfunktione|Beitragsfilterfunktion]] und andere Werkzeuge der [[Touchtable#Bedientoolbox|Bedientoolbox]] in Kombination mit dem [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|Online-Beteiligungstool]] eingesetzt werden. Dies kann die Kommunikation der Planer*innen mit den Bürgerinnen und Bürgern neben den bisher standardmäßig eingesetzten anlogen vor-Ort Formaten (Sammlung von Ideenkarten etc.) zusätzlich unterstützen. Wie die [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|Online-Beteiligung]], können [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente|DIPAS Touchtables]] sowohl in der frühen Phase der Bürgerbeteiligung als auch in späteren Phasen bspw. zur Vermittlung von baubegleitenden Planungsständen oder für eine Entwurfsdiskussion eingesetzt werden. Eine Datenbank erfasst alle Beiträge parallel und synchron – egal ob diese online oder vor Ort verfasst wurden.
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Alle abgegebenen Beiträge erscheinen zeitgleich sowohl auf dem [[Touchtable]], als auch online im Browser des Online-Beteiligungstools.
  
Auch eine mehrschrittige Kombination aus [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|Online-Beteiligung]] und [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente|DIPAS Touchtable]]-Einsatz ist möglich. So können Projektverantwortliche (bzw. ihre Dienstleister) z. B. nach einer vorlaufenden [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|Online-Beteiligung]]<nowiki/>sphase die Auswertung der Bürgerbeiträge sowohl online als auch in folgenden Veranstaltungen mithilfe von DIPAS an die Öffentlichkeit zurückspiegeln und z. B. aufzeigen, wie im weiteren Verlauf mit den Bürger*innenideen umgegangen wird bzw. inwiefern diese in die entstandenen Entwürfe eingeflossen sind.
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[https://demo.beteiligung.hamburg Hamburger '''Demo-Verfahren''' - Online-Tool]
  
DIPAS eignet sich für viele Bereiche und Themen: Städtebauliche Planungen, Grünplanungen, Verkehrsplanungen, ISEKs (Integrierte Entwicklungskonzepte) oder Masterplanverfahren. Kurzum: Für alle Planungsverfahren mit Raumbezug, in denen Karten und Visualisierungen genutzt werden. Die Einsatzmöglichkeiten des Systems sind vielfältig und können an die Bedarfe des jeweiligen Beteiligungsverfahrens angepasst werden. Konzeptionelle Unterstützung für einen optimalen Einsatz des Systems wird in Hamburg durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der [https://www.hamburg.de/stadtwerkstatt/ Stadtwerkstatt] als fachliche Leitstelle geboten. [[Datei:Online_Tool_Unsplash_small.gif|mini|DIPAS Online-Beteiligungstool]]
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[[Online-Beteiligungstool|Hier gelangen Sie zu einer '''detaillierten Funktionsbeschreibung des Online-Beteiligungstools''' und dessen Einsatzmöglichkeiten.]]
  
===DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente ===
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DIPAS ermöglicht unterschiedliche Formen der Beteiligung, die je nach Planungsstand und Fragestellung eingesetzt und kombiniert werden können. Eine ausführliche Beschreibung der Einsatzmöglichkeiten findet sich unter (→ [[Mit DIPAS beteiligen|Mit DIPAS beteiligen)]].
Das Online-Beteiligungstool ist die Hauptkomponente von DIPAS. Über den Browser des eigenen Endgeräts können sich Bürger*innen orts- und zeitunabhängig zu Planungsvorhaben informieren, ggf. Planungsentwürfe vergleichen, eigene Ideen über die Beitragseingabemaske einbringen und Beiträge anderer kommentieren und bewerten.
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[[Datei:DIPAS Funktionen.jpg|alternativtext=DIPAS Funktionen|mini|DIPAS Funktionen|300x300px]]
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===Ideen sammeln ===
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In frühen Phasen eines Vorhabens können Hinweise und '''Ideen mit räumlichem Bezug auf einer Karte erfasst''' werden. (→ Weitere Informationen zur Methode [[Mit DIPAS beteiligen#Ideen sammeln|Ideen sammeln]].)
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===Pläne und Varianten diskutieren===
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Bestehende oder alternative '''Entwürfe''', Standorte oder Varianten können '''kommentiert, verglichen und diskutiert''' werden. (→ Weitere Informationen zur Methode [[Mit DIPAS beteiligen#Pläne diskutieren|Pläne diskutieren]].)
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===Texte diskutieren ===
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'''Textliche Entwürfe''', z. B. Konzepte oder Strategiepapiere, können abschnittsweise '''kommentiert und diskutiert''' werden. (→ Weitere Informationen zur Methode [[Mit DIPAS beteiligen#Texte diskutieren|Texte diskutieren]].)
  
→ [[Online-Beteiligungstool|'''Hier gelangen Sie zu einer detaillierten Funktionsbeschreibung des Online-Beteiligungstools und dessen Einsatzmöglichkeiten.''']]  
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===Touchtable===
[[Datei:DIPAS Touchtable_Grasbrook.jpeg|mini|DIPAS-Touchtable]]
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Die '''Onsite-Komponente''' von DIPAS ist das digitale Beteiligungswerkzeug für Präsenzveranstaltungen – der sogenannte '''[[Touchtable]]''' (→ [[Einsatzhinweise zu den Touchtables|Einsatzhinweise]], → [[Den Touchtable aufbauen|Aufbau der Touchtables]]). Durch den Einsatz einer speziell für digitale Datentische entwickelten Kartenanwendung wird das ganze Potenzial städtischer Geodaten, digitaler Modelle und Simulationen nicht mehr nur online, sondern auch vor Ort z. B. in Bürgerveranstaltungen nutzbar. Der oft bestehende Medienbruch durch den Wechsel von digitalen und analogen Formaten wird damit überwunden!
  
===DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente===
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→ [https://demo.beteiligung.hamburg/drupal/de/masterportal/demo.dipas/fullscreen Hamburger '''Demo-Verfahren''' - Touchtable]
Die zweite Komponente von DIPAS ist das digitale Beteiligungswerkzeug für Präsenzveranstaltungen – der sogenannte Touchtable bzw. die Onsite-Komponente. Durch den Einsatz einer speziell für digitale Datentische entwickelten Kartenanwendung (DIPAS-Tableinstanz) wird das ganze Potenzial städtischer Geodaten, digitaler Modelle und Simulationen nicht mehr nur online, sondern auch vor Ort z. B. in Bürgerveranstaltungen nutzbar. Der oft bestehende Medienbruch durch den Wechsel von digitalen und analogen Formaten wird damit überwunden.
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=== DIPAS als Projekt-Website ===
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DIPAS ist nicht nur ein Beteiligungswerkzeug, sondern zugleich eine '''Projekt-Website'''. Neben den Beteiligungsmöglichkeiten können auch '''Informationen zum Verfahren und zum Projekt''' bereitgestellt werden, z. B. Hintergründe, Ziele, Zeitpläne, Materialien oder Ergebnisse. Die Projektseite bleibt auch nach Abschluss eines Verfahrens online und ermöglicht eine '''transparente Rückkopplung der Ergebnisse'''. Gestaltung und Inhalte können projektspezifisch angepasst werden.  
  
[[Touchtable|'''Hier gelangen Sie zu einer detaillierten Funktionsbeschreibung des Touchtables und seiner Einsatzmöglichkeiten.''']]
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=== DIPAS stories ===
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[[Datei:DIPAS stories Screenshot StoryStep Hauptbahnhof 3D.jpg|alternativtext=Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS stories|mini|Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS_stories]]
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DIPAS stories ist ein Modul von DIPAS, mit Hilfe dessen '''Geschichten mit Karten erzählt''' werden können. Dafür werden Karten, Geodaten und Pläne mit Hilfe von Texten, Bilder und Videos kontextualisiert und in eine verständliche Abfolge gebracht.
  
===DIPAS Backend - Die Administrationsoberfläche===
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Eine story besteht aus einer Reihe an Schritten. Jeder Schritt kann Texte und Bilder beinhalten und ist einem bestimmten Kartenausschnitt zugewiesen. Beim Scrollen durch die Schritte bzw. beim Lesen der story passt sich der Kartenausschnitt automatisch dem aktuell sichtbaren Inhalt an. Der Nutzer wird also inhaltlich durch die Geschichte geführt und bekommt dabei die entsprechenden Karten zu sehen, ohne selbst nach Geodaten suchen oder die digitale Karte bedienen zu müssen. Zum Lesen der story muss man nur scrollen können.
Die Beteiligungsverfahren werden von den Verfahrensverantwortlichen (den Administrator*innen) im Backend eingerichtet und verwaltet. Hier werden Grundeinstellungen vorgenommen und bspw. festgelegt, welche Funktionen im Frontend zur Verfügung stehen sollen. Außerdem werden hier die Beteiligungsseiten mit spezifischen Projektinformationen gefüllt.
 
  
→ '''Hier gelangen Sie ''bald'' zu einer detaillierten Beschreibung der Backend-Funktionen und zu den Konfigurationsmöglichkeiten beider DIPAS-Komponenten. (wird aktuell noch erarbeitet)'''
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'''→''' [[DIPAS stories|Hier gelangen Sie zu einer '''detaillierten Funktionsbeschreibung von DIPAS stories.''']]
  
=Verantwortlichkeiten und Einbettung in den Verwaltungsaufbau=
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'''→''' So könnte eine story aussehen: [https://demo.beteiligung.hamburg/#/custompage DIPAS_stories | DIPAS Demo]
Hinweis: Bei der Durchführung eines Beteiligungsprozesses mit Hilfe des Digitalen Partizipationssystems werden die unterschiedlichen Aufgabenbereiche im Normalfall von mehreren Dienststellen bzw. Funktionsträgern übernommen. Abhängig von dem jeweiligen internen städtischen/kommunalen Verwaltungsaufbau können sich diese Bereiche natürlich unterschiedlich gestalten.
 
  
Das Zusammenspiel der folgenden als elementar identifizierten Rollen und Aufgabenbereiche wird Folgenden anhand der Freien und Hansestadt Hamburg kurz erläutert:
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'''→''' In einem '''[https://dipas.org/sites/default/files/media/demo-story_lang.mp4 Video]''' wird das Tool kurz demonstriert.
  
*[[Hauptseite#Projektverantwortliche|Projektverantwortliche]]
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=== DIPAS navigator ===
*[[Hauptseite#Fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung|Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung]]
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[[Datei:Screenshot DIPAS navigator in Hamburg (11-2022).jpg|alternativtext=Screenshot des DIPAS navigator in Hamburg|mini|DIPAS navigator in Hamburg (11/2022)|links]]
* [[Hauptseite#Die technische Leitstelle|Technische Leitstelle]]
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Im DIPAS navigator werden die einzelnen Beteiligungsverfahren automatisiert auf einer zentralen Seite zusammengeführt. Er unterstützt damit die Auffindbarkeit, schafft Orientierung, einen gesamtstädtischen Überblick und Transparenz bezüglich vergangener und aktueller Beteiligungsverfahren in der Stadt.
*[[Hauptseite#Weitere Rollen|Weitere Rollen]]
 
**[[Hauptseite#Hosting-Anbieter*innen|Hosting-Anbieter*innen]]
 
**[[Hauptseite#Schulungsanbieter*innen|Schulungsanbieter*innen]]
 
  
===Die Projektverantwortlichen ===
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Der DIPAS navigator liefert Kennzahlen und Statistiken auf gesamtstädtischer Ebene und ermöglicht gleichzeitig ein Eintauchen in einzelne Beteiligungsverfahren. Hier können sich alle Interessierten darüber informieren, wo, wann und zu welchen Themen Beteiligungen stattgefunden haben, welche Verfahren aktuell zum Mitmachen offen sind und wann Termine vor Ort anstehen.
Als Projektverantwortliche im Sinne dieses Konzeptes werden die Dienststellen verstanden, die das Digitale Partizipationssystem für Bürgerbeteiligungsverfahren nutzen. Dies können Dienststellen der Bezirksämter, Fachbehörden, städtischer Unternehmen und Landesbetriebe sein. Die projektverantwortlichen Stellen können sich zur Durchführung der Beteiligungsverfahren von Dienstleistern unterstützen lassen. Bei diesen handelt es sich in der Regel um private Unternehmen, die das jeweilige Bürgerbeteiligungsverfahren im Rahmen eines definierten Auftrages umsetzen.
 
  
Für die Arbeit mit dem Digitalen Partizipationssystem können die Projektverantwortlichen auf die im Rahmen des Projekt entstandenen digitalen Anleitungen sowie auf das interaktive Wiki-Handbuch auf [https://www.dipas.org www.dipas.org] zugreifen oder bei weiteren Fragen die eigene zuständige [[Hauptseite#Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung|fachliche Leitstelle]] kontaktieren. Falls ein passendes [[Hauptseite#Schulungsanbieter*innen|Schulungsangebot]] besteht, sollte dies zur Vorbereitung auf die Arbeit mit dem Digitalen Partizipationssystem wahrgenommen werden.
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'''→''' [[DIPAS navigator|Hier gelangen Sie zu einer '''detaillierten Funktionsbeschreibung des DIPAS navigators.''']]
  
Um als projektverantwortliche Stelle DIPAS in einem Beteiligungsverfahren zu nutzen, sollte zunächst ein Beteiligungskonzept erstellt werden, das, ggf. für unterschiedliche Zielgruppen, die analogen und digitalen Beteiligungsangebote festlegt und in einen zeitlichen Zusammenhang zu den Planungsschritten setzt. Dabei sollte auch die methodische bzw. prozedurale Verknüpfung zwischen analogen und digitalen Formaten berücksichtigt werden, z.B. beim Übergang von einer Online-Beteiligung in vertiefende Workshops vor Ort.
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'''→''' [https://beteiligung.hamburg/navigator So sieht der '''DIPAS navigator''' in Hamburg aus].
  
Nach der Beratung durch die [[Hauptseite#Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung|fachliche Leitstelle]] richtet die [[Hauptseite#Die technische Leitstelle|technische Leitstelle]] das Verfahren nach den Vorgaben des Projektverantwortlichen ein. Nachdem das [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|Online-Beteiligungsverfahren]] mit der gewünschten Konfiguration bereitgestellt wurde, fügen die Projektverantwortlichen Inhalte selbstständig in der Online-Maske im "Admin-Backend" von DIPAS ein.
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== Evaluationstools ==
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Für die Auswertung stehen in DIPAS verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: 
  
Hinweis: Mit entsprechendem Vorlauf zum Beginn des [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|Online-Beteiligungsverfahrens]] sollten durch die Projektverantwortlichen öffentlichkeitswirksame [[Online-Beteiligungstool#Kommunikation und Bewerbung|Kommunikationsmaßnahmen]] zur Bewerbung der digitalen Beteiligung ergriffen werden, um die Bürger*innen über die Möglichkeiten der digitalen Angebote zu informieren (Pressearbeit, Online-Bewerbung, Plakatierung vor Ort etc.).  
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* Im '''Frontend''' gibt es während des Verfahrens schon eine '''Live-Auswertung''', die den aktuellen quantitativen Stand der Beteiligung darstellt. Diese ist für Bürger*innen und Projektverantwortliche gleichermaßen sichtbar.
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* Im '''Backend''' haben die Projektverantwortlichen die Möglichkeit, sich zu ihrem Verfahren, alle '''Beiträge und Kommentare herunterzuladen und nach ihrer eigenen Logik auszuwerten'''. Da es sich um räumliche Verfahren handelt, ist die Geolocation ein wichtiger Teil des eingegangenen Feedbacks. Für die weitere Auswertung können auch '''GIS Systeme''' verwendet werden.
  
Im Verlauf der aktiven [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|Online-Beteiligung]] sind die Projektverantwortlichen für das Monitoring der Inhalte zuständig, die von den Bürgerinnen und Bürgern beigetragen wurden (Online-Bürgerbeiträge und Kommentare). Zum einen betrifft dies die Einhaltung der einschlägigen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung in der aktuell geltenden Fassung, zum anderen die Wahrung eines angemessenen und respektvollen Umgangs auf der Plattform. Im Falle einer Regelverletzung, z. B. wenn personenbezogene Daten im Rahmen eines Bürgerbeitrages veröffentlicht wurden, sind diese von den Projektverantwortlichen mit einem Verweis auf die Nutzungsregeln zu redigieren oder zu löschen.
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=== DIPAS analytics ===
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Mit DIPAS analytics steht eine Erweiterung zur Verfügung, die die Auswertung und laufende Begleitung von Beteiligungsverfahren unterstützt. Die integrierten Funktionen nutzen unter anderem '''KI-basierte Verfahren und große Sprachmodelle''', um Beiträge zu strukturieren, Themen sichtbar zu machen und Dynamiken im Verfahren frühzeitig zu erkennen.
  
Nach Abschluss des Bürgerbeteiligungsverfahrens sind die Projektverantwortlichen für die Auswertung der von den Bürgerinnen und Bürgern eingebrachten Inhalte zuständig. Dies betrifft sowohl das technische Exportieren der Daten aus der DIPAS Online-Maske („Admin-Backend“) als auch die Auswertung und Evaluierung der Ergebnisse.
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DIPAS analytics umfasst zwei zentrale Bereiche:
  
Die [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Onsite-Komponente|Touchtable-Anwendung]] von DIPAS kann bei Präsenzveranstaltungen eingesetzt werden und andere analoge Formate ergänzen. Beispiele für Einsatzmöglichkeiten können dem DIPAS-Einsatzkonzept entnommen werden. Wie bei der [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|Online-Beteiligung]] bildet das Beteiligungskonzept auch für den Einsatz der [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente|digitalen Vor-Ort Komponenten des Digitalen Partizipationssystems]] eine wesentliche Grundlage.
+
* '''Insights''' zur zusammenfassenden Auswertung von Beiträgen, Themen und Interaktionen
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* das '''Live-Dashboard''' zur tagesaktuellen Beobachtung und Moderation laufender Verfahren
  
Nachdem die [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente|Touchtable-Anwendung]] von der [[Hauptseite#Die technische Leitstelle|technischen Verfahrensbetreuung]] (bspw. auf Grundlage eines formalisierten Bestellformulars) bereitgestellt wurde, kann die Anwendung von den Projektverantwortlichen auf einem [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente|Touchtable]] aufgerufen und bei Veranstaltungen eingesetzt werden.
+
Das Modul wird aktuell in Hamburg entwickelt, erstmalig im praktischen Einsatz erprobt und fortlaufend evaluiert. Ziel ist es, die Funktionen im Laufe des Jahres 2026 für die Community bereitzustellen und perspektivisch als Open-Source-Komponente zu veröffentlichen. Der Funktionsumfang und die Ausgestaltung können sich in dieser Phase noch weiterentwickeln.
  
Neben der methodischen Planung des DIPAS-Einsatzes, die im Rahmen des Beteiligungskonzeptes spezifiziert wurde, ist die technische-organisatorische Planung eine weitere wichtige Voraussetzung für einen erfolgreichen [[Touchtable#Einsatzhinweise zu den DIPAS Touchtables|Vor-Ort-Einsatz von DIPAS]]. Die organisatorische und technische Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des [[Touchtable#Einsatzhinweise zu den DIPAS Touchtables|DIPAS-Einsatzes im Rahmen einer Präsenzveranstaltung]] erfolgt durch die Projektverantwortlichen bzw. deren Dienstleistern, ggf. in Kooperation mit weiteren technischen Dienstleistern. Dabei bildet neben der Auswahl eines geeigneten Veranstaltungsortes auch die Logistik (z. B. in Bezug auf die Beförderung sowie dem Auf- und Abbau der Touchtables, Tablets und/oder weiterer digitaler Hardwarekomponenten) wichtige Bestandteile der Einsatzplanung.
+
== Lizenz für Beiträge und Kommentare ==
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Beiträge, Kommentare und Bewertungen, die im Rahmen eines DIPAS-Verfahrens eingegeben werden, können unter einer festgelegten Lizenz veröffentlicht werden. Dadurch wird eine rechtssichere Nachnutzung der Beiträge, beispielsweise für wissenschaftliche Zwecke oder im Kontext von Open Data, ermöglicht. Details zur Lizenzkonfiguration sind [[Verfahrensvorlage erstellen#Lizenz%20f.C3.BCr%20Beitr.C3.A4ge|hier]] beschrieben.
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==Rollenkonzept==
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Welche Verantwortlichkeiten entstehen bei der Arbeit mit DIPAS und wie sind die [[Rollenkonzept|Rollen in den Verwaltungsaufbau eingebettet]]? Das Zusammenspiel der folgenden als elementar identifizierten Rollen und Aufgabenbereiche wird anhand der Freien und Hansestadt Hamburg kurz erläutert:
  
Während der Durchführung der Veranstaltung sind die Projektverantwortlichen für die aktive Bedienung der Hardware, wie z. B. des Touchtables, und das Anleiten der Bürger*innen bei der eigenständigen Nutzung zur Verfügung gestellter Geräte (z. B. Tablets auf Stelen) zuständig. Sie übernehmen damit die Rolle der [[Touchtable#Rolle des Deskjockeys|Moderation bzw. des Deskjockeys]]. Etwaige Rückfragen vonseiten der Bürger*innen sind von den Projektverantwortlichen zu beantworten bzw. bei Bedarf an die zuständigen Dienststellen oder andere auf der Veranstaltung anwesende Experten weiterzuvermitteln. Weitere Hinweise finden sich im DIPAS-Einsatzkonzept.
+
*Die [[Rollenkonzept#Die Projektverantwortlichen|Projektverantwortlichen]]
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*[[Rollenkonzept#Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung|Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung]]
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*Die [[Rollenkonzept#Die technische Leitstelle|technische Leitstelle]]
 +
*[[Rollenkonzept#Weitere Rollen|Weitere Rollen]]
 +
**Desk-Jockey (DIPAS Touchtable Host)
 +
**Hosting-Anbieter*innen
 +
**Schulungsanbieter*innen
 +
== Kommunikation und Bewerbung ==
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Wie muss ich Verfahren, die mit DIPAS durchgeführt werden [[Kommunikation und Bewerbung|bewerben und kommunizieren]]?
  
Nach Abschluss des gesamten Beteiligungsverfahrens haben die Projektverantwortlichen die Möglichkeit, der [[Hauptseite#Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung|fachlichen Leitstelle]] ein Feedback zum Einsatz der DIPAS-Komponenten zu geben, um damit zur Verbesserung des Systems beizutragen. Sollten während der Nutzung von [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|DIPAS]] technische Probleme auftreten, können die Projektverantwortlichen jederzeit die [[Hauptseite#Die technische Leitstelle|technische Verfahrensbetreuung]] kontaktieren.
+
== Wie kommt DIPAS zu mir? ==
  
Sofern Dienstleister mit der Durchführung eines DIPAS-gestützten Bürgerbeteiligungsverfahrens beauftragt werden, ist es wichtig, dass die oben genannten Verantwortlichkeiten (oder Teile davon) in der Ausschreibung des Auftrags dargestellt werden, damit diese im Angebot des Dienstleisters enthalten und auch dementsprechend umgesetzt werden. Auch hierbei berät die fachliche Leitstelle.
+
=== Innerhalb Hamburgs ===
 +
'''Ansprechpartner in Hamburg'''
  
===Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung===
+
Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) setzt alle DIPAS-Beteiligungsverfahren für die Dienststellen der Verwaltung (z. B. Bezirke, Landesbetriebe, städtische Unternehmen) auf, die '''innerhalb Hamburgs''' stattfinden. Generell gibt es zwei Ansprechpartner rund um das Thema DIPAS:
Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung ist eine Verwaltungs- oder Organisationseinheit (in Hamburg die Stadtwerkstatt), die vornehmlich mit Partizipationsfragen betraut ist und möglichst über einen langjährigen Erfahrungsschatz im Bereich der Konzeption, Durchführung und Evaluation von Bürgerbeteiligungsprozessen verfügt. Sie ist u.a. für die Begleitung der digital unterstützen Bürgerbeteiligungsverfahren der eigenen Stadt/Kommune zuständig. Zu ihren Aufgaben gehört die umfassende Beratung der Projektverantwortlichen bei allen Prozessschritten eines [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool - Die Online-Komponente|DIPAS Online]]- und [[Touchtable#Einsatzhinweise zu den DIPAS Touchtables|Vor-Ort-Einsatzes]] von der Konzeption des Verfahrens über die Einrichtung bis hin zur Durchführung der Online- und/ oder [[Hauptseite#DIPAS Touchtable - Die Onsite-Komponente|digitalen Vor-Ort Beteiligung]].  
+
*Inhaltliche Fragen (Allgemeine Informationen, Beratung, Einweisung): Stadtwerkstatt: [mailto:Stadtwerkstatt@bsw.hamburg.de dipas@bsw.hamburg.de]
 +
*Technische Fragen (Fehlermeldungen, Support bei technischen Prozessen): Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung: [mailto:Dipas@gv.hamburg.de dipas@gv.hamburg.de].
 +
'''DIPAS in Hamburg beantragen'''[[Datei:2022 07 Bestellformular.jpg|alternativtext=Bestellformular DIPAS|mini|Bestellformular DIPAS]]
 +
So beantragen Sie die Nutzung von DIPAS für Ihr Verfahren in Hamburg:
 +
*Schritt 1: Kontaktieren Sie die Stadtwerkstatt frühzeitig und besprechen Sie Ihr geplantes Vorhaben und Ihre Anforderungen in Bezug auf DIPAS.
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*Schritt 2: Füllen Sie nach der Beratung durch die Stadtwerkstatt das DIPAS – Bestellformular aus (rote Sternchen = Pflichtangaben) und klicken Sie auf „Absenden“. Den Link zum Formular erhalten Sie von der Stadtwerkstatt.
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* Schritt 3: Nachdem Sie das Formular abgeschickt haben, schickt Ihnen der LGV 1-3 Werktage später einen Kostenvoranschlag per E-Mail.
 +
*Schritt 4: Sobald Sie den Kostenvoranschlag akzeptiert haben, setzt der LGV Ihr Verfahren für Sie auf. Dieser Vorgang dauert mindestens eine Woche.
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*Schritt 5: Ist das Verfahren vollständig aufgesetzt, schickt der LGV die Zugangsdaten an die Stadtwerkstatt.
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*Schritt 6: Die Stadtwerkstatt übermittelt Ihnen die Zugangsdaten und Sie können mit dem [[Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen|Befüllen Ihres individuellen Verfahrens]] beginnen. Hierfür sollten Sie mindestens eine Woche einplanen.<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="box-sizing:border-box; border:1px #d33 solid; background: transparent; margin-top:0.5em;padding:0.5em;background-color: #FAFAFA"><tr><td>[[Datei:Icon Hinweis.png|links|rahmenlos|35x35px|verweis=https://wiki.dipas.org/index.php/Datei:Icon_Hinweis.png]]'''Hinweis:''' Nach Absenden des Formulars dauert es etwa drei Wochen bis zum startbereiten Verfahren.</td></tr></table>
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===Außerhalb Hamburgs ===
  
Sofern die fachliche Leitstelle über eigene Touchtables verfügt, kann sie die Projektverantwortlichen darüber hinaus zeitlich begrenzt in Form einer Hardwareausleihe (bspw. Touchtables, Tablets etc.) unterstützen oder auch die Durchführung von DIPAS-gestützten Präsenzveranstaltungen vor Ort mit begleiten.  
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==== Selbst installieren als Open-Source-Software ====
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Als Open-Source-Projekt kann und soll DIPAS natürlich auch für Verfahren '''außerhalb Hamburgs''' eingesetzt werden. Hierzu finden Sie alle nötigen Informationen auf [https://dipas.org/ www.dipas.org]. Die Open-Source Software für DIPAS liegt im [https://bitbucket.org/geowerkstatt-hamburg/dipas/src/dev/ Repository auf BitBucket] und auf [https://gitlab.opencode.de/dipas OpenCode]. Hier erhält man alle nötigen Dateien und Anleitungen, die notwendig sind, um DIPAS durch die stadteigene IT installieren zu lassen.
  
Darüber hinaus verantwortet die fachliche Leitstelle gemeinsam mit der [[Hauptseite#Die technische Leitstelle|technischen Leitstelle]] den Kontakt zu den [[Hauptseite#Projektverantwortliche|Projektverantwortlichen]]. Sie kann gemeinsam mit der [[Hauptseite#Die technische Leitstelle|technischen Leitstelle]] an der Open Source-Software von DIPAS weiterarbeiten und damit auf gegebene spezifische Anforderungen aus Beteiligungsverfahren reagieren oder auftretende Fehler beheben. Hierfür hat es sich für sinnvoll erwiesen, dass die fachliche Leitstelle den „Product Owner“ (gem. des Vorgehensmodells „Scrum“) stellt, der mit der [[Hauptseite#Die technische Leitstelle|technischen Leitstelle]] kommuniziert und zusammenarbeitet.  
+
Wenn DIPAS auf den Servern läuft und klickbar ist, finden Sie in diesem Wiki alle nötigen Anleitungen, um ein [[Hauptseite#Wie werden DIPAS Verfahren konfiguriert?|DIPAS Verfahren zu konfigurieren]].<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="box-sizing:border-box; border:1px #d33 solid; background: transparent; margin-top:0.5em;padding:0.5em;background-color: #FAFAFA"><tr><td>[[Datei:Icon Hinweis.png|links|rahmenlos|35x35px|verweis=https://wiki.dipas.org/index.php/Datei:Icon_Hinweis.png]]'''Hinweis:''' Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Stadt Hamburg (BSW/Stadtwerkstatt) für andere Kommunen keine ausführliche Beratung oder konkrete Unterstützung anbieten kann.</td></tr></table>
  
Die fachliche Leitstelle kann zudem ein [[Hauptseite#Schulungsanbieter*innen|Schulungsangebot]] für [[Hauptseite#Die Projektverantwortlichen|Projektverantwortliche]] und andere Interessierte konzipieren und mit Unterstützung eines passenden Schulungsanbieters durchführen.  
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==== As a Service beziehen über Dataport ====
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[https://www.dataport-kommunal.de/ Dataport] bietet einzelne DIPAS-Verfahren, DIPAS_stories und gesamte Instanzen als betreutes und supportetes Produkt an. Die Kunden werden damit automatisch Mitglied der [https://dipas.org/community DIPAS Anwender-Community].
  
Eine verfahrensübergreifende Evaluation des Einsatz des Digitalen Partizipationssystems bzw. der Ergebnisse digitaler Beteiligungsverfahren mit DIPAS würde ebenfalls im Aufgabenbereich der fachlichen Leitstelle liegen.
+
== Wie werden DIPAS Verfahren konfiguriert? ==
 +
Die Beteiligungsverfahren werden von den Verfahrensverantwortlichen (den Administrator*innen) im Backend aufgesetzt, eingerichtet und verwaltet. DIPAS nutzt das open source Content Management System '''Drupal'''. Wenn eine DIPAS Instanz einmal aufgesetzt wurde, können darin beliebig viele Beteiligungsverfahren angelegt und durchgeführt werden. Das Backend ist der technische Hintergrund von DIPAS. Hier werden Grundeinstellungen vorgenommen, die Karteninstanzen konfiguriert und bspw. festgelegt, welche Funktionen im Frontend zur Verfügung stehen sollen. Außerdem werden hier die Beteiligungsseiten mit spezifischen Projektinformationen gefüllt.
  
===Die technische Leitstelle===
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'''Sobald Sie die Anweisungen aus der Installationsanleitung (install.md im Repository) abgeschlossen haben, müssen Sie die folgenden drei Schritte durchführen, um Ihr erstes DIPAS-Verfahren produktiv nutzen zu können. Es ist besonders wichtig, dass Sie die Schritte in der beschriebenen Reihenfolge durchführen.'''<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0" style="box-sizing:border-box; border:1px #d33 solid; background: transparent; margin-top:0.5em;padding:0.5em;background-color: #FAFAFA"><tr><td>[[Datei:Icon Hinweis.png|links|rahmenlos|51x51px|verweis=https://wiki.dipas.org/index.php%3Ftitle=Datei:Icon_Hinweis.png]]'''Hinweis:''' Die Seite '''[[Verfahrensvorlage erstellen]]''' richtet sich in erster Linie an '''Städte und Kommunen''', die DIPAS '''selbst installieren und betreiben'''. Hier wird einmalig eine Verfahrensvorlage mit allen grundlegenden Einstellungen erstellt, die für die jeweilige Stadt relevant sind (z. B. Themenstruktur, Beiträge, Karten, Design, Fachdatenlayer). Aus dieser Verfahrensvorlage können anschließend beliebig viele '''[[Individuelles Verfahren vorbereiten|individuelle Verfahren]]''' erzeugt werden. Für '''Projektverantwortliche''' in Städten, in denen DIPAS bereits eingerichtet ist, ist dieser Schritt in der Regel '''nicht erforderlich''', da die Verfahrensvorlage bereits durch die zuständige technische Stelle angelegt wurde. In diesen Fällen ist insbesondere die Administration und inhaltliche Pflege der '''[[Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen|individuellen Verfahren]]''' relevant.</td></tr></table>
Die Mitarbeiter*innen der technischen Leitstelle (in Hamburg der LGV) sollten sowohl fundierte Kenntnisse im Bereich der technischen Server-Anforderungen des DIPAS-Systems als auch bei der Einrichtung und Administration der Online-Maske („Admin-Backend“) haben. Die Verfahrensbetreuung ist für die Angebotserstellung/finanzielle Abwicklung zuständig und nimmt die digitalen Bestellformulare der [[Hauptseite#Die Projektverantwortlichen|Projektverantwortlichen]] entgegen. Auf Grundlage eines solchen Bestellformulars erfolgt die initiale Verfahrenseinrichtung und Bereitstellung durch die technische Verfahrensbetreuung.  
+
=== Verfahrensvorlage erstellen ===
 +
Zuerst wird '''einmalig''' eine Verfahrensvorlage erstellt. In dieser Vorlage werden alle nötigen und sich für kommende Verfahren immer wiederholenden Grundeinstellungen einmalig vorgenommen und Standardwerte konfiguriert. Diese Aufgabe obliegt der [[Rollenkonzept#Die technische Leitstelle|technischen Leitstelle]]. Der technische Administrator hat dafür alle nötigen Berechtigungen im Backend.
  
Die technische Verfahrensbetreuung ist zudem bei technischen Fragen und Problemen (laufender technischer Support) die erste Anlaufstelle der [[Hauptseite#Projektverantwortliche|Projektverantwortlichen]] und kommuniziert je nach Bedarf und Problemstellung mit der [[Hauptseite#Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung|fachlichen Leitstelle]] (Product Owner), dem [[Hauptseite#Hosting-Anbieter*innen|Hosting-Anbieter]] und dem DIPAS-Entwicklungsteam.
+
In der '''[[Verfahrensvorlage erstellen|Schritt-für-Schritt Anleitung zum Erstellen der Verfahrensvorlage]]''' sind die Konfigurationsmöglichkeiten des Techadmins detailliert erklärt.
  
Die technische Verfahrensbetreuung veranlasst auch das Einspielen neuerer DIPAS-Entwicklungsstände und Softwareupdates und die Durchführung von serverseitigen Wartungsmaßnahmen beim [[Hauptseite#Hosting-Anbieter*innen|Hosting-Anbieter]].
+
=== Individuelles Verfahren vorbereiten ===
 +
Aus der Verfahrensvorlage wird ein individuelles Verfahren erstellt. Dafür werden alle Standardwerte und Grundeinstellungen von dem technischen Administrator an die konkreten Anforderungen für das spezielle Verfahren angepasst. Anschließend kann die individuelle Verfahrenshülle der [[Rollenkonzept#Die Projektverantwortlichen|Projektverantwortlichen Stelle]] zum inhaltlichen befüllen, der Verfahrensverwaltung und -auswertung übergeben werden.  
  
===Weitere Rollen===
+
In der '''[[Individuelles Verfahren vorbereiten|Schritt-für-Schritt Anleitung zur Vorbereitung des individuellen Verfahrens]]''' sind die Konfigurationsmöglichkeiten des Techadmins detailliert erklärt.
  
====Hosting-Anbieter*innen====
+
=== Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen ===
Der Hosting-Anbieter ist für die Administration und Wartung der DIPAS-Server zuständig. Technische Anforderungen und serverbezogene Probleme werden zwischen der [[Hauptseite#Die technische Leitstelle|technischen Verfahrensbetreuung]] und dem [[Hauptseite#Hosting-Anbieter*innen|Hosting-Anbieter]] sowie ggf. dem Entwicklungsteam abgestimmt, wobei die [[Hauptseite#Die technische Leitstelle|technische Verfahrensbetreuung]] die zentrale Kommunikationsschnittstelle zum [[Hauptseite#Hosting-Anbieter*innen|Hosting-Anbieter]] darstellt.
+
Das individuelle Verfahren kann nun mit projektspezifischen Inhalten befüllt werden. Das Befüllen der Seiten erfolgt nun durch die [[Rollenkonzept#Die Projektverantwortlichen|Projektverantwortlichen]] (Projektadmins) und nicht mehr durch die [[Rollenkonzept#Die technische Leitstelle|technische Leitstelle]] (Techadmin). Die Änderungsrechte des Projektadmins sind hier bewusst eingeschränkt, damit dieser sich auf seine zwei Hauptaufgaben konzentrieren kann: den inhaltlichen Aufbau vor, und die Betreuung des Verfahrens während der [[Mit DIPAS beteiligen#DIPAS in Phase I und II Beteiligungen|Beitragsphase, Entwurfsphase oder Mixphase]].  
  
====Schulungsanbieter*innen====
+
In der '''[[Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen|Schritt-für-Schritt Anleitung zum inhaltlichen Befüllen des individuellen Verfahrens]]''' sind die Konfigurationsmöglichkeiten des Projektadmin detailliert erklärt.
Ein/e geeignete/r Schulungsanbieter*in kann mit der Organisation von DIPAS-Schulungen für die [[Hauptseite#Die Projektverantwortlichen|Projektverantwortlichen]] betraut werden. Die Schulungsinhalte sowie die Referent*innen kommen von der [[Hauptseite#Die fachliche Leitstelle für digitale Bürgerbeteiligung|fachlichen Leitstelle]] für digitale Bürgerbeteiligung.
 
  
In Hamburg werden beispielsweise über das Zentrum für Aus- und Fortbildung zwei Schulungsmodule angeboten, die auch von externen gebucht und besucht werden können:
+
=== Laufende Verfahren verwalten und auswerten ===
 +
Die '''[[Individuelles Verfahren verwalten und auswerten|Verwaltung und Auswertung des individuellen Verfahrens]]''' obliegen in der Regel ebenfalls der [[Rollenkonzept#Die Projektverantwortlichen|projektverantwortlichen Stelle]] (Projektadmin). Die [[Rollenkonzept#Die technische Leitstelle|technische Leitstelle]] (Techadmin) hat hier zwar die Möglichkeit mitzuwirken, findet sich in der Praxis aber selten in dieser Rolle wieder.
  
#„Digitale Bürgerbeteiligung mit dem DIPAS Online-Beteiligungstool“ (Modul I)
+
Das Verwalten beinhaltet die Pflege und Moderation des Verfahrens während dessen Laufzeit, wie z.B. das Einstellen neuer Termine. Nach Beendigung des Verfahrens können die mit DIPAS online eingebrachten Beiträge für die weitere Auswertung exportiert werden.
#„Digitale Bürgerbeteiligung mit dem DIPAS-Touchtable“ (Modul II).  
 
  
 
[[Kategorie:Einleitung]]
 
[[Kategorie:Einleitung]]

Aktuelle Version vom 24. März 2026, 16:11 Uhr

DIPAS Logo.png

Das Digitale Partizipationssystem (DIPAS) verbindet das Hamburger Online-Beteiligungstool mit digitalen Planungstischen zu einem integrierten digitalen System zur Bürgerbeteiligung. Mit DIPAS können Bürgerinnen und Bürger von zu Hause aus, mobil oder in Veranstaltungen digitale Karten, Luftbilder, Pläne, Entwürfe, 3D-Modelle und Geodaten abrufen und mit Beiträgen und Kommentaren ein genau lokalisiertes Feedback zu Planungsvorhaben geben.

Der Anwendungsraum ist frei wählbar und kann von der gesamten Stadt über einzelne Bezirke, Stadtteile, Baublöcke bis hin zu Einzelgrundstücken gehen. Das System ist „themenoffen“, es kann damit zu allen Arten der Standort- und Raumplanung gearbeitet werden, seien dies Hochbauvorhaben, Infrastrukturprojekte, Grün- und Freiraumplanungen oder Entwicklungskonzepte.

Im Hamburger Demo Verfahren, können Sie sich selbst durch eine Beispielinstallation das Online-Tool von DIPAS durchklicken.

Im DIPAS navigator (Hamburger DIPAS navigator hier als Beispiel) werden alle Verfahren auf einer zentralen Seite aggregiert.

Das DIPAS-Projekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hamburg ist DIPAS Teil eines breiteren Ansatzes zur Digitalisierung von Planung und Bauprojekten. Das System wurde im Zuge der Hamburger Digitalisierungsoffensive "Digital First" seit 2017 schrittweise und mit mehreren Erprobungsschleifen in realen Beteiligungsverfahren entwickelt und projektbegleitend von der HafenCity Universität evaluiert. So wurde DIPAS bisher u. a. bei einem Leitbildverfahren im Bezirk Bergedorf, im Harburger CLEVER Projekt, beim Bauforum Magistralen und bei den Grasbrook-Werkstätten erprobt. Direkte Bezüge bestehen insbesondere zum Projekt DiPlanung (Digitalisierung der Bauleitplanung) und zum Projekt CoSI (Cockpit Städtische Infrastrukturen). Im CUT-Projekt (Connected Urban Twins) wird DIPAS weiterentwickelt und in andere Städte transferiert.

DIPAS wurde von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW/Stadtwerkstatt) gemeinsam mit dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und dem City Science Lab der HCU entwickelt. Die Software ist Open Source und wurde als „Public Code“ im Februar 2021 unter www.dipas.org für andere Städte, Institutionen und Forschungseinrichtungen zur Nachnutzung und Weiterentwicklung bereitgestellt. Durch Erweiterungen der Urban Data Platform und Anpassung des Masterportals sind auch dynamische Daten wie Echtzeit-Verkehrsdaten und Daten zum Stromverbrauch auf Baublockebene verfügbar.

DIPAS Infoclip (engl. Fassung)

DIPAS Komponenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIPAS Online-Komponente
DIPAS Onsite-Komponente (Touchtisch)

DIPAS besteht aus einer Online- und einer Onsite-Komponente. Mit dem Digitalen Partizipationssystem durchgeführte Beteiligungsprozesse können sowohl beide, als auch nur eine der beiden Komponenten beinhalten.

Beide Komponenten sind webbasiert und somit Frontends desselben Systems. Die nutzbaren Funktionen unterscheiden sich lediglich teilweise in ihrer Art der Darstellung und Bedienung auf dem jeweiligen Endgerät.

Die Beitragseingabe erfolgt unabhängig von den Komponenten über die browserbasierte Beitragseingabemaske auf dem individuell genutzten Endgerät.

Alle abgegebenen Beiträge erscheinen zeitgleich sowohl auf dem Touchtable, als auch online im Browser des Online-Beteiligungstools.

Hamburger Demo-Verfahren - Online-Tool

Hier gelangen Sie zu einer detaillierten Funktionsbeschreibung des Online-Beteiligungstools und dessen Einsatzmöglichkeiten.

DIPAS ermöglicht unterschiedliche Formen der Beteiligung, die je nach Planungsstand und Fragestellung eingesetzt und kombiniert werden können. Eine ausführliche Beschreibung der Einsatzmöglichkeiten findet sich unter (→ Mit DIPAS beteiligen).

DIPAS Funktionen
DIPAS Funktionen

Ideen sammeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In frühen Phasen eines Vorhabens können Hinweise und Ideen mit räumlichem Bezug auf einer Karte erfasst werden. (→ Weitere Informationen zur Methode Ideen sammeln.)

Pläne und Varianten diskutieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestehende oder alternative Entwürfe, Standorte oder Varianten können kommentiert, verglichen und diskutiert werden. (→ Weitere Informationen zur Methode Pläne diskutieren.)

Texte diskutieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Textliche Entwürfe, z. B. Konzepte oder Strategiepapiere, können abschnittsweise kommentiert und diskutiert werden. (→ Weitere Informationen zur Methode Texte diskutieren.)

Touchtable[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Onsite-Komponente von DIPAS ist das digitale Beteiligungswerkzeug für Präsenzveranstaltungen – der sogenannte Touchtable (→ Einsatzhinweise, → Aufbau der Touchtables). Durch den Einsatz einer speziell für digitale Datentische entwickelten Kartenanwendung wird das ganze Potenzial städtischer Geodaten, digitaler Modelle und Simulationen nicht mehr nur online, sondern auch vor Ort z. B. in Bürgerveranstaltungen nutzbar. Der oft bestehende Medienbruch durch den Wechsel von digitalen und analogen Formaten wird damit überwunden!

Hamburger Demo-Verfahren - Touchtable

DIPAS als Projekt-Website[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIPAS ist nicht nur ein Beteiligungswerkzeug, sondern zugleich eine Projekt-Website. Neben den Beteiligungsmöglichkeiten können auch Informationen zum Verfahren und zum Projekt bereitgestellt werden, z. B. Hintergründe, Ziele, Zeitpläne, Materialien oder Ergebnisse. Die Projektseite bleibt auch nach Abschluss eines Verfahrens online und ermöglicht eine transparente Rückkopplung der Ergebnisse. Gestaltung und Inhalte können projektspezifisch angepasst werden.

DIPAS stories[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS stories
Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS_stories

DIPAS stories ist ein Modul von DIPAS, mit Hilfe dessen Geschichten mit Karten erzählt werden können. Dafür werden Karten, Geodaten und Pläne mit Hilfe von Texten, Bilder und Videos kontextualisiert und in eine verständliche Abfolge gebracht.

Eine story besteht aus einer Reihe an Schritten. Jeder Schritt kann Texte und Bilder beinhalten und ist einem bestimmten Kartenausschnitt zugewiesen. Beim Scrollen durch die Schritte bzw. beim Lesen der story passt sich der Kartenausschnitt automatisch dem aktuell sichtbaren Inhalt an. Der Nutzer wird also inhaltlich durch die Geschichte geführt und bekommt dabei die entsprechenden Karten zu sehen, ohne selbst nach Geodaten suchen oder die digitale Karte bedienen zu müssen. Zum Lesen der story muss man nur scrollen können.

Hier gelangen Sie zu einer detaillierten Funktionsbeschreibung von DIPAS stories.

So könnte eine story aussehen: DIPAS_stories | DIPAS Demo

In einem Video wird das Tool kurz demonstriert.

DIPAS navigator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Screenshot des DIPAS navigator in Hamburg
DIPAS navigator in Hamburg (11/2022)

Im DIPAS navigator werden die einzelnen Beteiligungsverfahren automatisiert auf einer zentralen Seite zusammengeführt. Er unterstützt damit die Auffindbarkeit, schafft Orientierung, einen gesamtstädtischen Überblick und Transparenz bezüglich vergangener und aktueller Beteiligungsverfahren in der Stadt.

Der DIPAS navigator liefert Kennzahlen und Statistiken auf gesamtstädtischer Ebene und ermöglicht gleichzeitig ein Eintauchen in einzelne Beteiligungsverfahren. Hier können sich alle Interessierten darüber informieren, wo, wann und zu welchen Themen Beteiligungen stattgefunden haben, welche Verfahren aktuell zum Mitmachen offen sind und wann Termine vor Ort anstehen.

Hier gelangen Sie zu einer detaillierten Funktionsbeschreibung des DIPAS navigators.

So sieht der DIPAS navigator in Hamburg aus.

Evaluationstools[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Auswertung stehen in DIPAS verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Im Frontend gibt es während des Verfahrens schon eine Live-Auswertung, die den aktuellen quantitativen Stand der Beteiligung darstellt. Diese ist für Bürger*innen und Projektverantwortliche gleichermaßen sichtbar.
  • Im Backend haben die Projektverantwortlichen die Möglichkeit, sich zu ihrem Verfahren, alle Beiträge und Kommentare herunterzuladen und nach ihrer eigenen Logik auszuwerten. Da es sich um räumliche Verfahren handelt, ist die Geolocation ein wichtiger Teil des eingegangenen Feedbacks. Für die weitere Auswertung können auch GIS Systeme verwendet werden.

DIPAS analytics[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit DIPAS analytics steht eine Erweiterung zur Verfügung, die die Auswertung und laufende Begleitung von Beteiligungsverfahren unterstützt. Die integrierten Funktionen nutzen unter anderem KI-basierte Verfahren und große Sprachmodelle, um Beiträge zu strukturieren, Themen sichtbar zu machen und Dynamiken im Verfahren frühzeitig zu erkennen.

DIPAS analytics umfasst zwei zentrale Bereiche:

  • Insights zur zusammenfassenden Auswertung von Beiträgen, Themen und Interaktionen
  • das Live-Dashboard zur tagesaktuellen Beobachtung und Moderation laufender Verfahren

Das Modul wird aktuell in Hamburg entwickelt, erstmalig im praktischen Einsatz erprobt und fortlaufend evaluiert. Ziel ist es, die Funktionen im Laufe des Jahres 2026 für die Community bereitzustellen und perspektivisch als Open-Source-Komponente zu veröffentlichen. Der Funktionsumfang und die Ausgestaltung können sich in dieser Phase noch weiterentwickeln.

Lizenz für Beiträge und Kommentare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beiträge, Kommentare und Bewertungen, die im Rahmen eines DIPAS-Verfahrens eingegeben werden, können unter einer festgelegten Lizenz veröffentlicht werden. Dadurch wird eine rechtssichere Nachnutzung der Beiträge, beispielsweise für wissenschaftliche Zwecke oder im Kontext von Open Data, ermöglicht. Details zur Lizenzkonfiguration sind hier beschrieben.

Rollenkonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Welche Verantwortlichkeiten entstehen bei der Arbeit mit DIPAS und wie sind die Rollen in den Verwaltungsaufbau eingebettet? Das Zusammenspiel der folgenden als elementar identifizierten Rollen und Aufgabenbereiche wird anhand der Freien und Hansestadt Hamburg kurz erläutert:

Kommunikation und Bewerbung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie muss ich Verfahren, die mit DIPAS durchgeführt werden bewerben und kommunizieren?

Wie kommt DIPAS zu mir?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb Hamburgs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansprechpartner in Hamburg

Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) setzt alle DIPAS-Beteiligungsverfahren für die Dienststellen der Verwaltung (z. B. Bezirke, Landesbetriebe, städtische Unternehmen) auf, die innerhalb Hamburgs stattfinden. Generell gibt es zwei Ansprechpartner rund um das Thema DIPAS:

  • Inhaltliche Fragen (Allgemeine Informationen, Beratung, Einweisung): Stadtwerkstatt: dipas@bsw.hamburg.de
  • Technische Fragen (Fehlermeldungen, Support bei technischen Prozessen): Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung: dipas@gv.hamburg.de.

DIPAS in Hamburg beantragen

Bestellformular DIPAS
Bestellformular DIPAS

So beantragen Sie die Nutzung von DIPAS für Ihr Verfahren in Hamburg:

  • Schritt 1: Kontaktieren Sie die Stadtwerkstatt frühzeitig und besprechen Sie Ihr geplantes Vorhaben und Ihre Anforderungen in Bezug auf DIPAS.
  • Schritt 2: Füllen Sie nach der Beratung durch die Stadtwerkstatt das DIPAS – Bestellformular aus (rote Sternchen = Pflichtangaben) und klicken Sie auf „Absenden“. Den Link zum Formular erhalten Sie von der Stadtwerkstatt.
  • Schritt 3: Nachdem Sie das Formular abgeschickt haben, schickt Ihnen der LGV 1-3 Werktage später einen Kostenvoranschlag per E-Mail.
  • Schritt 4: Sobald Sie den Kostenvoranschlag akzeptiert haben, setzt der LGV Ihr Verfahren für Sie auf. Dieser Vorgang dauert mindestens eine Woche.
  • Schritt 5: Ist das Verfahren vollständig aufgesetzt, schickt der LGV die Zugangsdaten an die Stadtwerkstatt.
  • Schritt 6: Die Stadtwerkstatt übermittelt Ihnen die Zugangsdaten und Sie können mit dem Befüllen Ihres individuellen Verfahrens beginnen. Hierfür sollten Sie mindestens eine Woche einplanen.
    Icon Hinweis.png
    Hinweis: Nach Absenden des Formulars dauert es etwa drei Wochen bis zum startbereiten Verfahren.

Außerhalb Hamburgs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbst installieren als Open-Source-Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Open-Source-Projekt kann und soll DIPAS natürlich auch für Verfahren außerhalb Hamburgs eingesetzt werden. Hierzu finden Sie alle nötigen Informationen auf www.dipas.org. Die Open-Source Software für DIPAS liegt im Repository auf BitBucket und auf OpenCode. Hier erhält man alle nötigen Dateien und Anleitungen, die notwendig sind, um DIPAS durch die stadteigene IT installieren zu lassen.

Wenn DIPAS auf den Servern läuft und klickbar ist, finden Sie in diesem Wiki alle nötigen Anleitungen, um ein DIPAS Verfahren zu konfigurieren.

Icon Hinweis.png
Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Stadt Hamburg (BSW/Stadtwerkstatt) für andere Kommunen keine ausführliche Beratung oder konkrete Unterstützung anbieten kann.

As a Service beziehen über Dataport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dataport bietet einzelne DIPAS-Verfahren, DIPAS_stories und gesamte Instanzen als betreutes und supportetes Produkt an. Die Kunden werden damit automatisch Mitglied der DIPAS Anwender-Community.

Wie werden DIPAS Verfahren konfiguriert?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beteiligungsverfahren werden von den Verfahrensverantwortlichen (den Administrator*innen) im Backend aufgesetzt, eingerichtet und verwaltet. DIPAS nutzt das open source Content Management System Drupal. Wenn eine DIPAS Instanz einmal aufgesetzt wurde, können darin beliebig viele Beteiligungsverfahren angelegt und durchgeführt werden. Das Backend ist der technische Hintergrund von DIPAS. Hier werden Grundeinstellungen vorgenommen, die Karteninstanzen konfiguriert und bspw. festgelegt, welche Funktionen im Frontend zur Verfügung stehen sollen. Außerdem werden hier die Beteiligungsseiten mit spezifischen Projektinformationen gefüllt.

Sobald Sie die Anweisungen aus der Installationsanleitung (install.md im Repository) abgeschlossen haben, müssen Sie die folgenden drei Schritte durchführen, um Ihr erstes DIPAS-Verfahren produktiv nutzen zu können. Es ist besonders wichtig, dass Sie die Schritte in der beschriebenen Reihenfolge durchführen.

Icon Hinweis.png
Hinweis: Die Seite Verfahrensvorlage erstellen richtet sich in erster Linie an Städte und Kommunen, die DIPAS selbst installieren und betreiben. Hier wird einmalig eine Verfahrensvorlage mit allen grundlegenden Einstellungen erstellt, die für die jeweilige Stadt relevant sind (z. B. Themenstruktur, Beiträge, Karten, Design, Fachdatenlayer). Aus dieser Verfahrensvorlage können anschließend beliebig viele individuelle Verfahren erzeugt werden. Für Projektverantwortliche in Städten, in denen DIPAS bereits eingerichtet ist, ist dieser Schritt in der Regel nicht erforderlich, da die Verfahrensvorlage bereits durch die zuständige technische Stelle angelegt wurde. In diesen Fällen ist insbesondere die Administration und inhaltliche Pflege der individuellen Verfahren relevant.

Verfahrensvorlage erstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuerst wird einmalig eine Verfahrensvorlage erstellt. In dieser Vorlage werden alle nötigen und sich für kommende Verfahren immer wiederholenden Grundeinstellungen einmalig vorgenommen und Standardwerte konfiguriert. Diese Aufgabe obliegt der technischen Leitstelle. Der technische Administrator hat dafür alle nötigen Berechtigungen im Backend.

In der Schritt-für-Schritt Anleitung zum Erstellen der Verfahrensvorlage sind die Konfigurationsmöglichkeiten des Techadmins detailliert erklärt.

Individuelles Verfahren vorbereiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Verfahrensvorlage wird ein individuelles Verfahren erstellt. Dafür werden alle Standardwerte und Grundeinstellungen von dem technischen Administrator an die konkreten Anforderungen für das spezielle Verfahren angepasst. Anschließend kann die individuelle Verfahrenshülle der Projektverantwortlichen Stelle zum inhaltlichen befüllen, der Verfahrensverwaltung und -auswertung übergeben werden.

In der Schritt-für-Schritt Anleitung zur Vorbereitung des individuellen Verfahrens sind die Konfigurationsmöglichkeiten des Techadmins detailliert erklärt.

Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das individuelle Verfahren kann nun mit projektspezifischen Inhalten befüllt werden. Das Befüllen der Seiten erfolgt nun durch die Projektverantwortlichen (Projektadmins) und nicht mehr durch die technische Leitstelle (Techadmin). Die Änderungsrechte des Projektadmins sind hier bewusst eingeschränkt, damit dieser sich auf seine zwei Hauptaufgaben konzentrieren kann: den inhaltlichen Aufbau vor, und die Betreuung des Verfahrens während der Beitragsphase, Entwurfsphase oder Mixphase.

In der Schritt-für-Schritt Anleitung zum inhaltlichen Befüllen des individuellen Verfahrens sind die Konfigurationsmöglichkeiten des Projektadmin detailliert erklärt.

Laufende Verfahren verwalten und auswerten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwaltung und Auswertung des individuellen Verfahrens obliegen in der Regel ebenfalls der projektverantwortlichen Stelle (Projektadmin). Die technische Leitstelle (Techadmin) hat hier zwar die Möglichkeit mitzuwirken, findet sich in der Praxis aber selten in dieser Rolle wieder.

Das Verwalten beinhaltet die Pflege und Moderation des Verfahrens während dessen Laufzeit, wie z.B. das Einstellen neuer Termine. Nach Beendigung des Verfahrens können die mit DIPAS online eingebrachten Beiträge für die weitere Auswertung exportiert werden.