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Aus DIPAS
 
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[https://youtu.be/WtutHNQbqDc DIPAS Infoclip] (engl. Fassung)
 
[https://youtu.be/WtutHNQbqDc DIPAS Infoclip] (engl. Fassung)
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==DIPAS Komponenten ==
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[[Datei:Online_Tool_Unsplash_small.gif|mini|DIPAS Online-Komponente|alternativtext=|links]]
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[[Datei:DIPAS Touchtable_Grasbrook.jpeg|mini|DIPAS Onsite-Komponente (Touchtisch)]]
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DIPAS besteht aus einer [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool|Online-]] und einer [[Hauptseite#Touchtable|Onsite-Komponente]]. Mit dem Digitalen Partizipationssystem durchgeführte Beteiligungsprozesse können sowohl beide, als auch nur eine der beiden Komponenten beinhalten.
  
==Wie kommt DIPAS zu mir?==
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Beide Komponenten sind webbasiert und somit Frontends desselben Systems. Die nutzbaren Funktionen unterscheiden sich lediglich teilweise in ihrer Art der Darstellung und Bedienung auf dem jeweiligen Endgerät.
===Innerhalb Hamburgs ===
 
'''Ansprechpartner in Hamburg'''
 
  
Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) setzt alle DIPAS-Beteiligungsverfahren für die Dienststellen der Verwaltung (z. B. Bezirke, Landesbetriebe, städtische Unternehmen) auf, die '''innerhalb Hamburgs''' stattfinden. Generell gibt es zwei Ansprechpartner rund um das Thema DIPAS:
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Die [[Beitragseingabe]] erfolgt unabhängig von den Komponenten über die browserbasierte [[Beitragseingabe#Beitragseingabemaske|Beitragseingabemaske]] auf dem individuell genutzten Endgerät.  
*Inhaltliche Fragen (Allgemeine Informationen, Beratung, Einweisung): Stadtwerkstatt: [mailto:Stadtwerkstatt@bsw.hamburg.de dipas@bsw.hamburg.de]
 
*Technische Fragen (Fehlermeldungen, Support bei technischen Prozessen): Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung: [mailto:Dipas@gv.hamburg.de dipas@gv.hamburg.de].
 
'''DIPAS in Hamburg beantragen'''
 
[[Datei:2022 07 Bestellformular.jpg|alternativtext=Bestellformular DIPAS|mini|Bestellformular DIPAS]]
 
So beantragen Sie die Nutzung von DIPAS für Ihr Verfahren in Hamburg:
 
*Schritt 1: Kontaktieren Sie die Stadtwerkstatt frühzeitig und besprechen Sie Ihr geplantes Vorhaben und Ihre Anforderungen in Bezug auf DIPAS.
 
*Schritt 2: Füllen Sie nach der Beratung durch die Stadtwerkstatt das DIPAS – Bestellformular aus (rote Sternchen = Pflichtangaben) und klicken Sie auf „Absenden“. Den Link zum Formular erhalten Sie von der Stadtwerkstatt.
 
* Schritt 3: Nachdem Sie das Formular abgeschickt haben, schickt Ihnen der LGV 1-3 Werktage später einen Kostenvoranschlag per E-Mail.
 
*Schritt 4: Sobald Sie den Kostenvoranschlag akzeptiert haben, setzt der LGV Ihr Verfahren für Sie auf. Dieser Vorgang dauert mindestens eine Woche.
 
*Schritt 5: Ist das Verfahren vollständig aufgesetzt, schickt der LGV die Zugangsdaten an die Stadtwerkstatt.
 
*Schritt 6: Die Stadtwerkstatt übermittelt Ihnen die Zugangsdaten und Sie können mit dem [[Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen|Befüllen Ihres individuellen Verfahrens]] beginnen. Hierfür sollten Sie mindestens eine Woche einplanen.<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="box-sizing:border-box; border:1px #d33 solid; background: transparent; margin-top:0.5em;padding:0.5em;background-color: #FAFAFA"><tr><td>[[Datei:Icon Hinweis.png|links|rahmenlos|35x35px|verweis=https://wiki.dipas.org/index.php/Datei:Icon_Hinweis.png]]'''Hinweis:''' Nach Absenden des Formulars dauert es etwa drei Wochen bis zum startbereiten Verfahren.</td></tr></table>
 
  
===Außerhalb Hamburgs ===
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Alle abgegebenen Beiträge erscheinen zeitgleich sowohl auf dem [[Touchtable]], als auch online im Browser des Online-Beteiligungstools.
  
==== Selbst installieren als Open-Source-Software ====
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[https://demo.beteiligung.hamburg Hamburger '''Demo-Verfahren''' - Online-Tool]
Als Open-Source-Projekt kann und soll DIPAS natürlich auch für Verfahren '''außerhalb Hamburgs''' eingesetzt werden. Hierzu finden Sie alle nötigen Informationen auf [https://dipas.org/ www.dipas.org]. Die Open-Source Software für DIPAS liegt im [https://bitbucket.org/geowerkstatt-hamburg/dipas/src/dev/ Repository auf BitBucket] und auf [https://gitlab.opencode.de/dipas OpenCode]. Hier erhält man alle nötigen Dateien und Anleitungen, die notwendig sind, um DIPAS durch die stadteigene IT installieren zu lassen.
 
  
Wenn DIPAS auf den Servern läuft und klickbar ist, finden Sie in diesem Wiki alle nötigen Anleitungen, um ein [[Hauptseite#Wie werden DIPAS Verfahren konfiguriert?|DIPAS Verfahren zu konfigurieren]].<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="box-sizing:border-box; border:1px #d33 solid; background: transparent; margin-top:0.5em;padding:0.5em;background-color: #FAFAFA"><tr><td>[[Datei:Icon Hinweis.png|links|rahmenlos|35x35px|verweis=https://wiki.dipas.org/index.php/Datei:Icon_Hinweis.png]]'''Hinweis:''' Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Stadt Hamburg (BSW/Stadtwerkstatt) für andere Kommunen keine ausführliche Beratung oder konkrete Unterstützung anbieten kann.</td></tr></table>
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[[Online-Beteiligungstool|Hier gelangen Sie zu einer '''detaillierten Funktionsbeschreibung des Online-Beteiligungstools''' und dessen Einsatzmöglichkeiten.]]
  
==== As a Service beziehen über Dataport ====
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DIPAS ermöglicht unterschiedliche Formen der Beteiligung, die je nach Planungsstand und Fragestellung eingesetzt und kombiniert werden können. Eine ausführliche Beschreibung der Einsatzmöglichkeiten findet sich unter (→ [[Mit DIPAS beteiligen|Mit DIPAS beteiligen)]].
[https://www.dataport-kommunal.de/ Dataport] bietet einzelne DIPAS-Verfahren, DIPAS_stories und gesamte Instanzen als betreutes und supportetes Produkt an. Die Kunden werden damit automatisch Mitglied der [https://dipas.org/community DIPAS Anwender-Community].
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[[Datei:DIPAS Funktionen.jpg|alternativtext=DIPAS Funktionen|mini|DIPAS Funktionen|300x300px]]
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===Ideen sammeln ===
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In frühen Phasen eines Vorhabens können Hinweise und '''Ideen mit räumlichem Bezug auf einer Karte erfasst''' werden. (→ Weitere Informationen zur Methode [[Mit DIPAS beteiligen#Ideen sammeln|Ideen sammeln]].)
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===Pläne und Varianten diskutieren===
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Bestehende oder alternative '''Entwürfe''', Standorte oder Varianten können '''kommentiert, verglichen und diskutiert''' werden. (→ Weitere Informationen zur Methode [[Mit DIPAS beteiligen#Pläne diskutieren|Pläne diskutieren]].)
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===Texte diskutieren ===
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'''Textliche Entwürfe''', z. B. Konzepte oder Strategiepapiere, können abschnittsweise '''kommentiert und diskutiert''' werden. (→ Weitere Informationen zur Methode [[Mit DIPAS beteiligen#Texte diskutieren|Texte diskutieren]].)
  
==Wie beteiligen wir mit DIPAS?==
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===Touchtable===
Das Digitale Partizipationssystem wurde entwickelt, um gängige Präsenzformate von Beteiligungsverfahren wie Informationsveranstaltungen oder Workshops durch digitale Angebote zu ergänzen. Es kann zur [[Mit DIPAS beteiligen#DIPAS Einsatzmöglichkeiten|Information, Konsultation und Kollaboration (Co-Kreation)]] in [[Mit DIPAS beteiligen|unterschiedlichen Beteiligungsmöglichkeiten mit DIPAS]] eingesetzt werden. Wann und wie DIPAS eingesetzt werden soll richtet sich nach dem jeweiligen Planungs- und Kommunikationsprozess sowie den Beteiligungsspielräumen und Beteiligungsphasen innerhalb des Planungsprozesses.
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Die '''Onsite-Komponente''' von DIPAS ist das digitale Beteiligungswerkzeug für Präsenzveranstaltungen – der sogenannte '''[[Touchtable]]''' (→ [[Einsatzhinweise zu den Touchtables|Einsatzhinweise]], → [[Den Touchtable aufbauen|Aufbau der Touchtables]]). Durch den Einsatz einer speziell für digitale Datentische entwickelten Kartenanwendung wird das ganze Potenzial städtischer Geodaten, digitaler Modelle und Simulationen nicht mehr nur online, sondern auch vor Ort z. B. in Bürgerveranstaltungen nutzbar. Der oft bestehende Medienbruch durch den Wechsel von digitalen und analogen Formaten wird damit überwunden!
  
(Gesamte [https://youtube.com/playlist?list=PLst_bSdBlgPpkx3zXHChsvbiOpxPMCYSg Schulungsplaylist hier] auf YouTube)
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[https://demo.beteiligung.hamburg/drupal/de/masterportal/demo.dipas/fullscreen Hamburger '''Demo-Verfahren''' - Touchtable]
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=== DIPAS als Projekt-Website ===
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DIPAS ist nicht nur ein Beteiligungswerkzeug, sondern zugleich eine '''Projekt-Website'''. Neben den Beteiligungsmöglichkeiten können auch '''Informationen zum Verfahren und zum Projekt''' bereitgestellt werden, z. B. Hintergründe, Ziele, Zeitpläne, Materialien oder Ergebnisse. Die Projektseite bleibt auch nach Abschluss eines Verfahrens online und ermöglicht eine '''transparente Rückkopplung der Ergebnisse'''. Gestaltung und Inhalte können projektspezifisch angepasst werden.
  
DIPAS unterstützt unterschiedliche '''Beteiligungsmethoden''', die je nach Planungsstand und Fragestellung eingesetzt und kombiniert werden können. Zentrale Beteiligungsformen sind:
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=== DIPAS stories ===
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[[Datei:DIPAS stories Screenshot StoryStep Hauptbahnhof 3D.jpg|alternativtext=Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS stories|mini|Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS_stories]]
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DIPAS stories ist ein Modul von DIPAS, mit Hilfe dessen '''Geschichten mit Karten erzählt''' werden können. Dafür werden Karten, Geodaten und Pläne mit Hilfe von Texten, Bilder und Videos kontextualisiert und in eine verständliche Abfolge gebracht.
  
=== Ideen sammeln ===
+
Eine story besteht aus einer Reihe an Schritten. Jeder Schritt kann Texte und Bilder beinhalten und ist einem bestimmten Kartenausschnitt zugewiesen. Beim Scrollen durch die Schritte bzw. beim Lesen der story passt sich der Kartenausschnitt automatisch dem aktuell sichtbaren Inhalt an. Der Nutzer wird also inhaltlich durch die Geschichte geführt und bekommt dabei die entsprechenden Karten zu sehen, ohne selbst nach Geodaten suchen oder die digitale Karte bedienen zu müssen. Zum Lesen der story muss man nur scrollen können.
In frühen Phasen eines Vorhabens können auf einer Karte Hinweise, Anregungen und Ortskenntnisse räumlich verortet werden. Beiträge werden direkt auf der Karte platziert und thematisch strukturiert. Eine Anmeldung ist dafür nicht erforderlich. Alle Beiträge erfolgen anonym. Beiträge haben einen Titel, einen Text, eine Klassifizierung und eine Georeferenz. Jede*r kann online und vor Ort auf den [[Touchtable|Touchtables]] alle Beiträge sehen, diese kommentieren und bewerten oder einen eigenen Beitrag schreiben. Das sieht dann z.B. so aus: [https://demo.beteiligung.hamburg/#/contributions/map Beitragskarte | DIPAS Demo]
 
  
Beiträge in DIPAS folgen dem Standard der "[https://futurium.ec.europa.eu/en/urban-agenda/digital-transition/library/data-standards-supporting-citizen-participation-urban-planning Participatory Data Specification]". Das Feedback der Bürger*innen wird durch eine spezielle und an jedes einzelne Verfahren anpassbare '''[[Beitragseingabe|Eingabemaske]]''' erhoben. Hier können die Bürger*innen Freitext eingeben, ihrem Beitrag einen Titel geben, ihm eine Kategorie und einen Typ zuweisen und ihn auf der Projektkarte verorten. Die Beiträge sind in der DIPAS-eigenen Datenbank gespeichert und können sowohl über den [[Touchtable]], als auch über das [[Online-Beteiligungstool]] angerufen und angezeigt werden.
+
'''→''' [[DIPAS stories|Hier gelangen Sie zu einer '''detaillierten Funktionsbeschreibung von DIPAS stories.''']]
  
Dieses Feedback wird im Anschluss von den Verfahrensverantwortlichen ausgewertet und kann über das [[Online-Beteiligungstool]] an die Bürger*innen zurückgespielt werden.
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'''→''' So könnte eine story aussehen: [https://demo.beteiligung.hamburg/#/custompage DIPAS_stories | DIPAS Demo]
  
=== Pläne diskutieren ===
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'''''' In einem '''[https://dipas.org/sites/default/files/media/demo-story_lang.mp4 Video]''' wird das Tool kurz demonstriert.
Bestehende oder alternative Pläne, Entwürfe, Standorte oder Planungsvarianten können einander gegenübergestellt, kommentiert und diskutiert werden. Unterhalb der Entwürfe, die aus Texten und Bildern bestehen, können Bürger*innen kommentieren. Die Kommentare beziehen sich dann auf den gesamten Plan und ist nicht räumlich verortet. Das sieht dann z.B. so aus: [https://demo.beteiligung.hamburg/#/conceptionlist Entwürfe vergleichen | DIPAS Demo] Dies eignet sich insbesondere für Entwurfs- und Abwägungsphasen.
 
 
 
=== Texte diskutieren ===
 
Konzepte, Strategiepapiere oder andere Textentwürfe können abschnittsweise zur Diskussion gestellt, kommentiert und somit in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Das funktioniert ähnlich wie in Microsoft Word. Textstellen können markiert und kommentiert werden. Diese Kommentare können wiederum von anderen Personen gelesen, bewertet und beantwortet werden. Das sieht dann z.B. so aus: [https://demo.beteiligung.hamburg/#/discussiontext/23695 Text diskutieren | DIPAS Demo]
 
 
 
Ergänzend können '''Umfragen''' eingebunden werden, um gezielt Einschätzungen oder Meinungen abzufragen.
 
 
 
'''Lizenz für Beiträge und Kommentare:''' Beiträge, Kommentare und Bewertungen, die im Rahmen eines DIPAS-Verfahrens eingegeben werden, können [[Verfahrensvorlage erstellen#Lizenz für Beiträge|unter einer festgelegten Lizenz veröffentlicht]] werden. Dadurch wird eine rechtssichere Nachnutzung der Beiträge, beispielsweise für wissenschaftliche Zwecke oder im Kontext von Open Data, ermöglicht.[[Datei:DIPAS Komponenten.png|mini|DIPAS Komponenten]]
 
==DIPAS Komponenten ==
 
DIPAS besteht aus einer [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool|Online-]] und einer [[Hauptseite#DIPAS Touchtable|Onsite-Komponente]]. Mit dem Digitalen Partizipationssystem durchgeführte Beteiligungsprozesse können sowohl beide, als auch nur eine der beiden Komponenten beinhalten. Beide Komponenten sind webbasiert und somit Frontends desselben Systems. Die nutzbaren Funktionen unterscheiden sich lediglich teilweise in ihrer Art der Darstellung und Bedienung auf dem jeweiligen Endgerät. Die [[Beitragseingabe]] erfolgt unabhängig von den Komponenten über die browserbasierte [[Beitragseingabe#Beitragseingabemaske|Beitragseingabemaske]] auf dem individuell genutzten Endgerät. Alle abgegebenen Beiträge erscheinen zeitgleich sowohl auf dem Touchtable, als auch online im Browser des Online-Beteiligungstools.
 
 
 
===Online-Beteiligungstool ===
 
[[Datei:Online_Tool_Unsplash_small.gif|mini|DIPAS Online-Beteiligungstool|alternativtext=|links]]Das Online-Beteiligungstool ist die Hauptkomponente von DIPAS. Über den Browser des eigenen Endgeräts können sich Bürger*innen orts- und zeitunabhängig zu Planungsvorhaben informieren, eigene Ideen über die [[Beitragseingabe|Beitragseingabemaske]] einbringen, ggf. Planungsentwürfe vergleichen und Beiträge anderer kommentieren und bewerten.
 
 
 
[https://demo.beteiligung.hamburg Hamburger '''Demo-Verfahren''' - Online-Tool]
 
 
 
→ [[Online-Beteiligungstool|Hier gelangen Sie zu einer '''detaillierten Funktionsbeschreibung des Online-Beteiligungstools''' und dessen Einsatzmöglichkeiten.]]
 
 
 
===Touchtable===
 
[[Datei:DIPAS Touchtable_Grasbrook.jpeg|mini|DIPAS-Touchtable]]
 
Die zweite Komponente von DIPAS ist das digitale Beteiligungswerkzeug für Präsenzveranstaltungen – der sogenannte Touchtable bzw. die Onsite-Komponente. Durch den Einsatz einer speziell für digitale Datentische entwickelten Kartenanwendung (DIPAS-Tableinstanz) wird das ganze Potenzial städtischer Geodaten, digitaler Modelle und Simulationen nicht mehr nur online, sondern auch vor Ort z. B. in Bürgerveranstaltungen nutzbar. Der oft bestehende Medienbruch durch den Wechsel von digitalen und analogen Formaten wird damit überwunden!
 
 
 
→ [https://demo.beteiligung.hamburg/drupal/de/masterportal/demo.dipas/fullscreen Hamburger '''Demo-Verfahren''' - Touchtable]
 
 
 
'''→''' [[Touchtable|Hier gelangen Sie zu einer '''detaillierten Funktionsbeschreibung des Touchtables''' und seiner Einsatzmöglichkeiten.]]
 
 
 
=== DIPAS als Projekt-Website ===
 
DIPAS ist nicht nur ein Beteiligungswerkzeug, sondern zugleich eine '''Projekt-Website'''. Neben den Beteiligungsmöglichkeiten können auch '''Informationen zum Verfahren und zum Projekt''' bereitgestellt werden, z. B. Hintergründe, Ziele, Zeitpläne, Materialien oder Ergebnisse. Die Projektseite bleibt auch nach Abschluss eines Verfahrens online und ermöglicht eine '''transparente Rückkopplung der Ergebnisse'''. Gestaltung und Inhalte können projektspezifisch angepasst werden.  
 
  
 
=== DIPAS navigator ===
 
=== DIPAS navigator ===
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'''→''' [https://beteiligung.hamburg/navigator So sieht der '''DIPAS navigator''' in Hamburg aus].
 
'''→''' [https://beteiligung.hamburg/navigator So sieht der '''DIPAS navigator''' in Hamburg aus].
  
=== Urban Data Platform ===
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== Evaluationstools ==
In der [http://www.urbandataplatform.hamburg/ Urban Data Platform (UDP)] sind alle zur Verfügung stehenden städtischen Geodaten zusammengeführt und organisiert. In einem [https://geoportal-hamburg.de/udp-cockpit/#/ UDP Cockpit] sind die Datensätze übersichtlich für alle einsehbar. Die Daten lassen sich über unterschiedliche Anwendungen abrufen. DIPAS und beispielsweise auch das verfahrensunabhängige und jederzeit verfügbare Geoportal [https://geoportal-hamburg.de/geo-online/?layerIDs=453,14453,15310,15309,15308&visibility=true,true,true,true,true&transparency=0,0,0,0,0&center=565874,5934140&zoomlevel=4 Geo-Online] haben über das [https://www.dataport.de/was-wir-bewegen/portfolio/masterportal/ Masterportal] Zugriff auf aus die städtischen Fachdatenlayer in der UDP.
+
Für die Auswertung stehen in DIPAS verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
  
Bürger*innenbeiträge, die über DIPAS eingegeben werden, werden wiederum in die UDP eingespeist und können über Schnittstellen, z.B. in anderen digitalen Fachverfahren, genutzt werden.  
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* Im '''Frontend''' gibt es während des Verfahrens schon eine '''Live-Auswertung''', die den aktuellen quantitativen Stand der Beteiligung darstellt. Diese ist für Bürger*innen und Projektverantwortliche gleichermaßen sichtbar.
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* Im '''Backend''' haben die Projektverantwortlichen die Möglichkeit, sich zu ihrem Verfahren, alle '''Beiträge und Kommentare herunterzuladen und nach ihrer eigenen Logik auszuwerten'''. Da es sich um räumliche Verfahren handelt, ist die Geolocation ein wichtiger Teil des eingegangenen Feedbacks. Für die weitere Auswertung können auch '''GIS Systeme''' verwendet werden.
  
[https://youtu.be/IW_BtmTRFJ4 Video "Die Basis für DIPAS" auf YouTube ansehen]
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=== DIPAS analytics ===
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Mit DIPAS analytics steht eine Erweiterung zur Verfügung, die die Auswertung und laufende Begleitung von Beteiligungsverfahren unterstützt. Die integrierten Funktionen nutzen unter anderem '''KI-basierte Verfahren und große Sprachmodelle''', um Beiträge zu strukturieren, Themen sichtbar zu machen und Dynamiken im Verfahren frühzeitig zu erkennen.
  
=== Beteiligungsdatenbank und Evaluationstools ===
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DIPAS analytics umfasst zwei zentrale Bereiche:
DIPAS nutzt das open source Content Management System Drupal. Wenn eine DIPAS Instanz einmal aufgesetzt wurde, können darin beliebig viele Beteiligungsverfahren angelegt und durchgeführt werden. Für die Auswertung stehen in DIPAS verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Im Frontend gibt es während des Verfahrens schon eine Live-Auswertung, die den aktuellen quantitativen Stand der Beteiligung darstellt. Im Backend haben die Projektverantwortlichen die Möglichkeit, sich zu ihrem Verfahren, alle Beiträge und Kommentare herunterzuladen und nach ihrer eigenen Logik auszuwerten. Da es sich um räumliche Verfahren handelt, ist die Geolocation ein wichtiger Teil des eingegangenen Feedbacks. Für die weitere Auswertung können auch GIS Systeme verwendet werden. In Zukunft (ab ca. 2026) wird es eine Auswertungsunterstützung mit Hilfe von KI geben (DIPAS_analytics), die das Feedback vorstrukturiert und Übersichtlichkeit schafft.
 
=== DIPAS stories ===
 
[[Datei:DIPAS stories Screenshot StoryStep Hauptbahnhof 3D.jpg|alternativtext=Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS stories|mini|Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS stories]]
 
DIPAS stories ist ein Modul von DIPAS, mit Hilfe dessen Geschichten mit Karten erzählt werden können. Dafür werden Karten, Geodaten und Pläne mit Hilfe von Texten, Bilder und Videos kontextualisiert und in eine verständliche Abfolge gebracht.
 
  
Eine story besteht aus einer Reihe an Schritten. Jeder Schritt kann Texte und Bilder beinhalten und ist einem bestimmten Kartenausschnitt zugewiesen. Beim Scrollen durch die Schritte bzw. beim Lesen der story passt sich der Kartenausschnitt automatisch dem aktuell sichtbaren Inhalt an. Der Nutzer wird also inhaltlich durch die Geschichte geführt und bekommt dabei die entsprechenden Karten zu sehen, ohne selbst nach Geodaten suchen oder die digitale Karte bedienen zu müssen. Zum Lesen der story muss man nur scrollen können.
+
* '''Insights''' zur zusammenfassenden Auswertung von Beiträgen, Themen und Interaktionen
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* das '''Live-Dashboard''' zur tagesaktuellen Beobachtung und Moderation laufender Verfahren
  
'''→''' [[DIPAS stories|Hier gelangen Sie zu einer '''detaillierten Funktionsbeschreibung von DIPAS stories.''']]
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Das Modul wird aktuell in Hamburg entwickelt, erstmalig im praktischen Einsatz erprobt und fortlaufend evaluiert. Ziel ist es, die Funktionen im Laufe des Jahres 2026 für die Community bereitzustellen und perspektivisch als Open-Source-Komponente zu veröffentlichen. Der Funktionsumfang und die Ausgestaltung können sich in dieser Phase noch weiterentwickeln.
  
'''→''' So könnte eine story aussehen: [https://demo.beteiligung.hamburg/#/custompage DIPAS_stories | DIPAS Demo]
+
== Lizenz für Beiträge und Kommentare ==
 
+
Beiträge, Kommentare und Bewertungen, die im Rahmen eines DIPAS-Verfahrens eingegeben werden, können unter einer festgelegten Lizenz veröffentlicht werden. Dadurch wird eine rechtssichere Nachnutzung der Beiträge, beispielsweise für wissenschaftliche Zwecke oder im Kontext von Open Data, ermöglicht. Details zur Lizenzkonfiguration sind [[Verfahrensvorlage erstellen#Lizenz%20f.C3.BCr%20Beitr.C3.A4ge|hier]] beschrieben.
'''→''' In einem '''[https://dipas.org/sites/default/files/media/demo-story_lang.mp4 Video]''' wird das Tool kurz demonstriert.
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==Rollenkonzept==
===Rollenkonzept===
 
 
Welche Verantwortlichkeiten entstehen bei der Arbeit mit DIPAS und wie sind die [[Rollenkonzept|Rollen in den Verwaltungsaufbau eingebettet]]? Das Zusammenspiel der folgenden als elementar identifizierten Rollen und Aufgabenbereiche wird anhand der Freien und Hansestadt Hamburg kurz erläutert:
 
Welche Verantwortlichkeiten entstehen bei der Arbeit mit DIPAS und wie sind die [[Rollenkonzept|Rollen in den Verwaltungsaufbau eingebettet]]? Das Zusammenspiel der folgenden als elementar identifizierten Rollen und Aufgabenbereiche wird anhand der Freien und Hansestadt Hamburg kurz erläutert:
  
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**Hosting-Anbieter*innen
 
**Hosting-Anbieter*innen
 
**Schulungsanbieter*innen
 
**Schulungsanbieter*innen
=== Kommunikation und Bewerbung ===
+
== Kommunikation und Bewerbung ==
 
Wie muss ich Verfahren, die mit DIPAS durchgeführt werden [[Kommunikation und Bewerbung|bewerben und kommunizieren]]?
 
Wie muss ich Verfahren, die mit DIPAS durchgeführt werden [[Kommunikation und Bewerbung|bewerben und kommunizieren]]?
  
== Wie werden DIPAS Verfahren konfiguriert? ==
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== Wie kommt DIPAS zu mir? ==
Die Beteiligungsverfahren werden von den Verfahrensverantwortlichen (den Administrator*innen) im Backend aufgesetzt, eingerichtet und verwaltet. Das Backend ist der technische Hintergrund von DIPAS. Hier werden Grundeinstellungen vorgenommen, die Karteninstanzen konfiguriert und bspw. festgelegt, welche Funktionen im Frontend zur Verfügung stehen sollen. Außerdem werden hier die Beteiligungsseiten mit spezifischen Projektinformationen gefüllt.
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=== Innerhalb Hamburgs ===
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'''Ansprechpartner in Hamburg'''
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Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) setzt alle DIPAS-Beteiligungsverfahren für die Dienststellen der Verwaltung (z. B. Bezirke, Landesbetriebe, städtische Unternehmen) auf, die '''innerhalb Hamburgs''' stattfinden. Generell gibt es zwei Ansprechpartner rund um das Thema DIPAS:
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*Inhaltliche Fragen (Allgemeine Informationen, Beratung, Einweisung): Stadtwerkstatt: [mailto:Stadtwerkstatt@bsw.hamburg.de dipas@bsw.hamburg.de]
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*Technische Fragen (Fehlermeldungen, Support bei technischen Prozessen): Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung: [mailto:Dipas@gv.hamburg.de dipas@gv.hamburg.de].
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'''DIPAS in Hamburg beantragen'''[[Datei:2022 07 Bestellformular.jpg|alternativtext=Bestellformular DIPAS|mini|Bestellformular DIPAS]]
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So beantragen Sie die Nutzung von DIPAS für Ihr Verfahren in Hamburg:
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*Schritt 1: Kontaktieren Sie die Stadtwerkstatt frühzeitig und besprechen Sie Ihr geplantes Vorhaben und Ihre Anforderungen in Bezug auf DIPAS.
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*Schritt 2: Füllen Sie nach der Beratung durch die Stadtwerkstatt das DIPAS – Bestellformular aus (rote Sternchen = Pflichtangaben) und klicken Sie auf „Absenden“. Den Link zum Formular erhalten Sie von der Stadtwerkstatt.
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* Schritt 3: Nachdem Sie das Formular abgeschickt haben, schickt Ihnen der LGV 1-3 Werktage später einen Kostenvoranschlag per E-Mail.
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*Schritt 4: Sobald Sie den Kostenvoranschlag akzeptiert haben, setzt der LGV Ihr Verfahren für Sie auf. Dieser Vorgang dauert mindestens eine Woche.
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*Schritt 5: Ist das Verfahren vollständig aufgesetzt, schickt der LGV die Zugangsdaten an die Stadtwerkstatt.
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*Schritt 6: Die Stadtwerkstatt übermittelt Ihnen die Zugangsdaten und Sie können mit dem [[Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen|Befüllen Ihres individuellen Verfahrens]] beginnen. Hierfür sollten Sie mindestens eine Woche einplanen.<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="box-sizing:border-box; border:1px #d33 solid; background: transparent; margin-top:0.5em;padding:0.5em;background-color: #FAFAFA"><tr><td>[[Datei:Icon Hinweis.png|links|rahmenlos|35x35px|verweis=https://wiki.dipas.org/index.php/Datei:Icon_Hinweis.png]]'''Hinweis:''' Nach Absenden des Formulars dauert es etwa drei Wochen bis zum startbereiten Verfahren.</td></tr></table>
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===Außerhalb Hamburgs ===
  
'''Sobald Sie die Anweisungen aus der Installationsanleitung (install.md im Repository) abgeschlossen haben, müssen Sie die folgenden drei Schritte durchführen, um Ihr erstes DIPAS-Verfahren produktiv nutzen zu können. Es ist besonders wichtig, dass Sie die Schritte in der beschriebenen Reihenfolge durchführen.'''
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==== Selbst installieren als Open-Source-Software ====
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Als Open-Source-Projekt kann und soll DIPAS natürlich auch für Verfahren '''außerhalb Hamburgs''' eingesetzt werden. Hierzu finden Sie alle nötigen Informationen auf [https://dipas.org/ www.dipas.org]. Die Open-Source Software für DIPAS liegt im [https://bitbucket.org/geowerkstatt-hamburg/dipas/src/dev/ Repository auf BitBucket] und auf [https://gitlab.opencode.de/dipas OpenCode]. Hier erhält man alle nötigen Dateien und Anleitungen, die notwendig sind, um DIPAS durch die stadteigene IT installieren zu lassen.
  
Die Seite '''[[Verfahrensvorlage erstellen]]''' richtet sich in erster Linie an '''Städte und Kommunen''', die DIPAS '''selbst installieren und betreiben'''. Hier wird einmalig eine Verfahrensvorlage mit allen grundlegenden Einstellungen erstellt, die für die jeweilige Stadt relevant sind (z. B. Themenstruktur, Beiträge, Karten, Design, Fachdatenlayer).
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Wenn DIPAS auf den Servern läuft und klickbar ist, finden Sie in diesem Wiki alle nötigen Anleitungen, um ein [[Hauptseite#Wie werden DIPAS Verfahren konfiguriert?|DIPAS Verfahren zu konfigurieren]].<table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="box-sizing:border-box; border:1px #d33 solid; background: transparent; margin-top:0.5em;padding:0.5em;background-color: #FAFAFA"><tr><td>[[Datei:Icon Hinweis.png|links|rahmenlos|35x35px|verweis=https://wiki.dipas.org/index.php/Datei:Icon_Hinweis.png]]'''Hinweis:''' Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Stadt Hamburg (BSW/Stadtwerkstatt) für andere Kommunen keine ausführliche Beratung oder konkrete Unterstützung anbieten kann.</td></tr></table>
  
Aus dieser Verfahrensvorlage können anschließend beliebig viele '''[[Individuelles Verfahren vorbereiten|individuelle Verfahren]]''' erzeugt werden. Für '''Projektverantwortliche''' in Städten, in denen DIPAS bereits eingerichtet ist, ist dieser Schritt in der Regel '''nicht erforderlich''', da die Verfahrensvorlage bereits durch die zuständige technische Stelle angelegt wurde. In diesen Fällen ist insbesondere die Administration und inhaltliche Pflege der '''[[Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen|individuellen Verfahren]]''' relevant.
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==== As a Service beziehen über Dataport ====
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[https://www.dataport-kommunal.de/ Dataport] bietet einzelne DIPAS-Verfahren, DIPAS_stories und gesamte Instanzen als betreutes und supportetes Produkt an. Die Kunden werden damit automatisch Mitglied der [https://dipas.org/community DIPAS Anwender-Community].
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== Wie werden DIPAS Verfahren konfiguriert? ==
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Die Beteiligungsverfahren werden von den Verfahrensverantwortlichen (den Administrator*innen) im Backend aufgesetzt, eingerichtet und verwaltet. DIPAS nutzt das open source Content Management System '''Drupal'''. Wenn eine DIPAS Instanz einmal aufgesetzt wurde, können darin beliebig viele Beteiligungsverfahren angelegt und durchgeführt werden. Das Backend ist der technische Hintergrund von DIPAS. Hier werden Grundeinstellungen vorgenommen, die Karteninstanzen konfiguriert und bspw. festgelegt, welche Funktionen im Frontend zur Verfügung stehen sollen. Außerdem werden hier die Beteiligungsseiten mit spezifischen Projektinformationen gefüllt.
  
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'''Sobald Sie die Anweisungen aus der Installationsanleitung (install.md im Repository) abgeschlossen haben, müssen Sie die folgenden drei Schritte durchführen, um Ihr erstes DIPAS-Verfahren produktiv nutzen zu können. Es ist besonders wichtig, dass Sie die Schritte in der beschriebenen Reihenfolge durchführen.'''<table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0" style="box-sizing:border-box; border:1px #d33 solid; background: transparent; margin-top:0.5em;padding:0.5em;background-color: #FAFAFA"><tr><td>[[Datei:Icon Hinweis.png|links|rahmenlos|51x51px|verweis=https://wiki.dipas.org/index.php%3Ftitle=Datei:Icon_Hinweis.png]]'''Hinweis:''' Die Seite '''[[Verfahrensvorlage erstellen]]''' richtet sich in erster Linie an '''Städte und Kommunen''', die DIPAS '''selbst installieren und betreiben'''. Hier wird einmalig eine Verfahrensvorlage mit allen grundlegenden Einstellungen erstellt, die für die jeweilige Stadt relevant sind (z. B. Themenstruktur, Beiträge, Karten, Design, Fachdatenlayer). Aus dieser Verfahrensvorlage können anschließend beliebig viele '''[[Individuelles Verfahren vorbereiten|individuelle Verfahren]]''' erzeugt werden. Für '''Projektverantwortliche''' in Städten, in denen DIPAS bereits eingerichtet ist, ist dieser Schritt in der Regel '''nicht erforderlich''', da die Verfahrensvorlage bereits durch die zuständige technische Stelle angelegt wurde. In diesen Fällen ist insbesondere die Administration und inhaltliche Pflege der '''[[Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen|individuellen Verfahren]]''' relevant.</td></tr></table>
 
=== Verfahrensvorlage erstellen ===
 
=== Verfahrensvorlage erstellen ===
 
Zuerst wird '''einmalig''' eine Verfahrensvorlage erstellt. In dieser Vorlage werden alle nötigen und sich für kommende Verfahren immer wiederholenden Grundeinstellungen einmalig vorgenommen und Standardwerte konfiguriert. Diese Aufgabe obliegt der [[Rollenkonzept#Die technische Leitstelle|technischen Leitstelle]]. Der technische Administrator hat dafür alle nötigen Berechtigungen im Backend.
 
Zuerst wird '''einmalig''' eine Verfahrensvorlage erstellt. In dieser Vorlage werden alle nötigen und sich für kommende Verfahren immer wiederholenden Grundeinstellungen einmalig vorgenommen und Standardwerte konfiguriert. Diese Aufgabe obliegt der [[Rollenkonzept#Die technische Leitstelle|technischen Leitstelle]]. Der technische Administrator hat dafür alle nötigen Berechtigungen im Backend.

Aktuelle Version vom 24. März 2026, 16:11 Uhr

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Das Digitale Partizipationssystem (DIPAS) verbindet das Hamburger Online-Beteiligungstool mit digitalen Planungstischen zu einem integrierten digitalen System zur Bürgerbeteiligung. Mit DIPAS können Bürgerinnen und Bürger von zu Hause aus, mobil oder in Veranstaltungen digitale Karten, Luftbilder, Pläne, Entwürfe, 3D-Modelle und Geodaten abrufen und mit Beiträgen und Kommentaren ein genau lokalisiertes Feedback zu Planungsvorhaben geben.

Der Anwendungsraum ist frei wählbar und kann von der gesamten Stadt über einzelne Bezirke, Stadtteile, Baublöcke bis hin zu Einzelgrundstücken gehen. Das System ist „themenoffen“, es kann damit zu allen Arten der Standort- und Raumplanung gearbeitet werden, seien dies Hochbauvorhaben, Infrastrukturprojekte, Grün- und Freiraumplanungen oder Entwicklungskonzepte.

Im Hamburger Demo Verfahren, können Sie sich selbst durch eine Beispielinstallation das Online-Tool von DIPAS durchklicken.

Im DIPAS navigator (Hamburger DIPAS navigator hier als Beispiel) werden alle Verfahren auf einer zentralen Seite aggregiert.

Das DIPAS-Projekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hamburg ist DIPAS Teil eines breiteren Ansatzes zur Digitalisierung von Planung und Bauprojekten. Das System wurde im Zuge der Hamburger Digitalisierungsoffensive "Digital First" seit 2017 schrittweise und mit mehreren Erprobungsschleifen in realen Beteiligungsverfahren entwickelt und projektbegleitend von der HafenCity Universität evaluiert. So wurde DIPAS bisher u. a. bei einem Leitbildverfahren im Bezirk Bergedorf, im Harburger CLEVER Projekt, beim Bauforum Magistralen und bei den Grasbrook-Werkstätten erprobt. Direkte Bezüge bestehen insbesondere zum Projekt DiPlanung (Digitalisierung der Bauleitplanung) und zum Projekt CoSI (Cockpit Städtische Infrastrukturen). Im CUT-Projekt (Connected Urban Twins) wird DIPAS weiterentwickelt und in andere Städte transferiert.

DIPAS wurde von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW/Stadtwerkstatt) gemeinsam mit dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und dem City Science Lab der HCU entwickelt. Die Software ist Open Source und wurde als „Public Code“ im Februar 2021 unter www.dipas.org für andere Städte, Institutionen und Forschungseinrichtungen zur Nachnutzung und Weiterentwicklung bereitgestellt. Durch Erweiterungen der Urban Data Platform und Anpassung des Masterportals sind auch dynamische Daten wie Echtzeit-Verkehrsdaten und Daten zum Stromverbrauch auf Baublockebene verfügbar.

DIPAS Infoclip (engl. Fassung)

DIPAS Komponenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIPAS Online-Komponente
DIPAS Onsite-Komponente (Touchtisch)

DIPAS besteht aus einer Online- und einer Onsite-Komponente. Mit dem Digitalen Partizipationssystem durchgeführte Beteiligungsprozesse können sowohl beide, als auch nur eine der beiden Komponenten beinhalten.

Beide Komponenten sind webbasiert und somit Frontends desselben Systems. Die nutzbaren Funktionen unterscheiden sich lediglich teilweise in ihrer Art der Darstellung und Bedienung auf dem jeweiligen Endgerät.

Die Beitragseingabe erfolgt unabhängig von den Komponenten über die browserbasierte Beitragseingabemaske auf dem individuell genutzten Endgerät.

Alle abgegebenen Beiträge erscheinen zeitgleich sowohl auf dem Touchtable, als auch online im Browser des Online-Beteiligungstools.

Hamburger Demo-Verfahren - Online-Tool

Hier gelangen Sie zu einer detaillierten Funktionsbeschreibung des Online-Beteiligungstools und dessen Einsatzmöglichkeiten.

DIPAS ermöglicht unterschiedliche Formen der Beteiligung, die je nach Planungsstand und Fragestellung eingesetzt und kombiniert werden können. Eine ausführliche Beschreibung der Einsatzmöglichkeiten findet sich unter (→ Mit DIPAS beteiligen).

DIPAS Funktionen
DIPAS Funktionen

Ideen sammeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In frühen Phasen eines Vorhabens können Hinweise und Ideen mit räumlichem Bezug auf einer Karte erfasst werden. (→ Weitere Informationen zur Methode Ideen sammeln.)

Pläne und Varianten diskutieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestehende oder alternative Entwürfe, Standorte oder Varianten können kommentiert, verglichen und diskutiert werden. (→ Weitere Informationen zur Methode Pläne diskutieren.)

Texte diskutieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Textliche Entwürfe, z. B. Konzepte oder Strategiepapiere, können abschnittsweise kommentiert und diskutiert werden. (→ Weitere Informationen zur Methode Texte diskutieren.)

Touchtable[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Onsite-Komponente von DIPAS ist das digitale Beteiligungswerkzeug für Präsenzveranstaltungen – der sogenannte Touchtable (→ Einsatzhinweise, → Aufbau der Touchtables). Durch den Einsatz einer speziell für digitale Datentische entwickelten Kartenanwendung wird das ganze Potenzial städtischer Geodaten, digitaler Modelle und Simulationen nicht mehr nur online, sondern auch vor Ort z. B. in Bürgerveranstaltungen nutzbar. Der oft bestehende Medienbruch durch den Wechsel von digitalen und analogen Formaten wird damit überwunden!

Hamburger Demo-Verfahren - Touchtable

DIPAS als Projekt-Website[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIPAS ist nicht nur ein Beteiligungswerkzeug, sondern zugleich eine Projekt-Website. Neben den Beteiligungsmöglichkeiten können auch Informationen zum Verfahren und zum Projekt bereitgestellt werden, z. B. Hintergründe, Ziele, Zeitpläne, Materialien oder Ergebnisse. Die Projektseite bleibt auch nach Abschluss eines Verfahrens online und ermöglicht eine transparente Rückkopplung der Ergebnisse. Gestaltung und Inhalte können projektspezifisch angepasst werden.

DIPAS stories[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS stories
Darstellung eines Entwurfs in 3D in DIPAS_stories

DIPAS stories ist ein Modul von DIPAS, mit Hilfe dessen Geschichten mit Karten erzählt werden können. Dafür werden Karten, Geodaten und Pläne mit Hilfe von Texten, Bilder und Videos kontextualisiert und in eine verständliche Abfolge gebracht.

Eine story besteht aus einer Reihe an Schritten. Jeder Schritt kann Texte und Bilder beinhalten und ist einem bestimmten Kartenausschnitt zugewiesen. Beim Scrollen durch die Schritte bzw. beim Lesen der story passt sich der Kartenausschnitt automatisch dem aktuell sichtbaren Inhalt an. Der Nutzer wird also inhaltlich durch die Geschichte geführt und bekommt dabei die entsprechenden Karten zu sehen, ohne selbst nach Geodaten suchen oder die digitale Karte bedienen zu müssen. Zum Lesen der story muss man nur scrollen können.

Hier gelangen Sie zu einer detaillierten Funktionsbeschreibung von DIPAS stories.

So könnte eine story aussehen: DIPAS_stories | DIPAS Demo

In einem Video wird das Tool kurz demonstriert.

DIPAS navigator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Screenshot des DIPAS navigator in Hamburg
DIPAS navigator in Hamburg (11/2022)

Im DIPAS navigator werden die einzelnen Beteiligungsverfahren automatisiert auf einer zentralen Seite zusammengeführt. Er unterstützt damit die Auffindbarkeit, schafft Orientierung, einen gesamtstädtischen Überblick und Transparenz bezüglich vergangener und aktueller Beteiligungsverfahren in der Stadt.

Der DIPAS navigator liefert Kennzahlen und Statistiken auf gesamtstädtischer Ebene und ermöglicht gleichzeitig ein Eintauchen in einzelne Beteiligungsverfahren. Hier können sich alle Interessierten darüber informieren, wo, wann und zu welchen Themen Beteiligungen stattgefunden haben, welche Verfahren aktuell zum Mitmachen offen sind und wann Termine vor Ort anstehen.

Hier gelangen Sie zu einer detaillierten Funktionsbeschreibung des DIPAS navigators.

So sieht der DIPAS navigator in Hamburg aus.

Evaluationstools[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Auswertung stehen in DIPAS verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Im Frontend gibt es während des Verfahrens schon eine Live-Auswertung, die den aktuellen quantitativen Stand der Beteiligung darstellt. Diese ist für Bürger*innen und Projektverantwortliche gleichermaßen sichtbar.
  • Im Backend haben die Projektverantwortlichen die Möglichkeit, sich zu ihrem Verfahren, alle Beiträge und Kommentare herunterzuladen und nach ihrer eigenen Logik auszuwerten. Da es sich um räumliche Verfahren handelt, ist die Geolocation ein wichtiger Teil des eingegangenen Feedbacks. Für die weitere Auswertung können auch GIS Systeme verwendet werden.

DIPAS analytics[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit DIPAS analytics steht eine Erweiterung zur Verfügung, die die Auswertung und laufende Begleitung von Beteiligungsverfahren unterstützt. Die integrierten Funktionen nutzen unter anderem KI-basierte Verfahren und große Sprachmodelle, um Beiträge zu strukturieren, Themen sichtbar zu machen und Dynamiken im Verfahren frühzeitig zu erkennen.

DIPAS analytics umfasst zwei zentrale Bereiche:

  • Insights zur zusammenfassenden Auswertung von Beiträgen, Themen und Interaktionen
  • das Live-Dashboard zur tagesaktuellen Beobachtung und Moderation laufender Verfahren

Das Modul wird aktuell in Hamburg entwickelt, erstmalig im praktischen Einsatz erprobt und fortlaufend evaluiert. Ziel ist es, die Funktionen im Laufe des Jahres 2026 für die Community bereitzustellen und perspektivisch als Open-Source-Komponente zu veröffentlichen. Der Funktionsumfang und die Ausgestaltung können sich in dieser Phase noch weiterentwickeln.

Lizenz für Beiträge und Kommentare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beiträge, Kommentare und Bewertungen, die im Rahmen eines DIPAS-Verfahrens eingegeben werden, können unter einer festgelegten Lizenz veröffentlicht werden. Dadurch wird eine rechtssichere Nachnutzung der Beiträge, beispielsweise für wissenschaftliche Zwecke oder im Kontext von Open Data, ermöglicht. Details zur Lizenzkonfiguration sind hier beschrieben.

Rollenkonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Welche Verantwortlichkeiten entstehen bei der Arbeit mit DIPAS und wie sind die Rollen in den Verwaltungsaufbau eingebettet? Das Zusammenspiel der folgenden als elementar identifizierten Rollen und Aufgabenbereiche wird anhand der Freien und Hansestadt Hamburg kurz erläutert:

Kommunikation und Bewerbung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie muss ich Verfahren, die mit DIPAS durchgeführt werden bewerben und kommunizieren?

Wie kommt DIPAS zu mir?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb Hamburgs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansprechpartner in Hamburg

Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) setzt alle DIPAS-Beteiligungsverfahren für die Dienststellen der Verwaltung (z. B. Bezirke, Landesbetriebe, städtische Unternehmen) auf, die innerhalb Hamburgs stattfinden. Generell gibt es zwei Ansprechpartner rund um das Thema DIPAS:

  • Inhaltliche Fragen (Allgemeine Informationen, Beratung, Einweisung): Stadtwerkstatt: dipas@bsw.hamburg.de
  • Technische Fragen (Fehlermeldungen, Support bei technischen Prozessen): Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung: dipas@gv.hamburg.de.

DIPAS in Hamburg beantragen

Bestellformular DIPAS
Bestellformular DIPAS

So beantragen Sie die Nutzung von DIPAS für Ihr Verfahren in Hamburg:

  • Schritt 1: Kontaktieren Sie die Stadtwerkstatt frühzeitig und besprechen Sie Ihr geplantes Vorhaben und Ihre Anforderungen in Bezug auf DIPAS.
  • Schritt 2: Füllen Sie nach der Beratung durch die Stadtwerkstatt das DIPAS – Bestellformular aus (rote Sternchen = Pflichtangaben) und klicken Sie auf „Absenden“. Den Link zum Formular erhalten Sie von der Stadtwerkstatt.
  • Schritt 3: Nachdem Sie das Formular abgeschickt haben, schickt Ihnen der LGV 1-3 Werktage später einen Kostenvoranschlag per E-Mail.
  • Schritt 4: Sobald Sie den Kostenvoranschlag akzeptiert haben, setzt der LGV Ihr Verfahren für Sie auf. Dieser Vorgang dauert mindestens eine Woche.
  • Schritt 5: Ist das Verfahren vollständig aufgesetzt, schickt der LGV die Zugangsdaten an die Stadtwerkstatt.
  • Schritt 6: Die Stadtwerkstatt übermittelt Ihnen die Zugangsdaten und Sie können mit dem Befüllen Ihres individuellen Verfahrens beginnen. Hierfür sollten Sie mindestens eine Woche einplanen.
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    Hinweis: Nach Absenden des Formulars dauert es etwa drei Wochen bis zum startbereiten Verfahren.

Außerhalb Hamburgs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Selbst installieren als Open-Source-Software[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Open-Source-Projekt kann und soll DIPAS natürlich auch für Verfahren außerhalb Hamburgs eingesetzt werden. Hierzu finden Sie alle nötigen Informationen auf www.dipas.org. Die Open-Source Software für DIPAS liegt im Repository auf BitBucket und auf OpenCode. Hier erhält man alle nötigen Dateien und Anleitungen, die notwendig sind, um DIPAS durch die stadteigene IT installieren zu lassen.

Wenn DIPAS auf den Servern läuft und klickbar ist, finden Sie in diesem Wiki alle nötigen Anleitungen, um ein DIPAS Verfahren zu konfigurieren.

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Hinweis: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Stadt Hamburg (BSW/Stadtwerkstatt) für andere Kommunen keine ausführliche Beratung oder konkrete Unterstützung anbieten kann.

As a Service beziehen über Dataport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dataport bietet einzelne DIPAS-Verfahren, DIPAS_stories und gesamte Instanzen als betreutes und supportetes Produkt an. Die Kunden werden damit automatisch Mitglied der DIPAS Anwender-Community.

Wie werden DIPAS Verfahren konfiguriert?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beteiligungsverfahren werden von den Verfahrensverantwortlichen (den Administrator*innen) im Backend aufgesetzt, eingerichtet und verwaltet. DIPAS nutzt das open source Content Management System Drupal. Wenn eine DIPAS Instanz einmal aufgesetzt wurde, können darin beliebig viele Beteiligungsverfahren angelegt und durchgeführt werden. Das Backend ist der technische Hintergrund von DIPAS. Hier werden Grundeinstellungen vorgenommen, die Karteninstanzen konfiguriert und bspw. festgelegt, welche Funktionen im Frontend zur Verfügung stehen sollen. Außerdem werden hier die Beteiligungsseiten mit spezifischen Projektinformationen gefüllt.

Sobald Sie die Anweisungen aus der Installationsanleitung (install.md im Repository) abgeschlossen haben, müssen Sie die folgenden drei Schritte durchführen, um Ihr erstes DIPAS-Verfahren produktiv nutzen zu können. Es ist besonders wichtig, dass Sie die Schritte in der beschriebenen Reihenfolge durchführen.

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Hinweis: Die Seite Verfahrensvorlage erstellen richtet sich in erster Linie an Städte und Kommunen, die DIPAS selbst installieren und betreiben. Hier wird einmalig eine Verfahrensvorlage mit allen grundlegenden Einstellungen erstellt, die für die jeweilige Stadt relevant sind (z. B. Themenstruktur, Beiträge, Karten, Design, Fachdatenlayer). Aus dieser Verfahrensvorlage können anschließend beliebig viele individuelle Verfahren erzeugt werden. Für Projektverantwortliche in Städten, in denen DIPAS bereits eingerichtet ist, ist dieser Schritt in der Regel nicht erforderlich, da die Verfahrensvorlage bereits durch die zuständige technische Stelle angelegt wurde. In diesen Fällen ist insbesondere die Administration und inhaltliche Pflege der individuellen Verfahren relevant.

Verfahrensvorlage erstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zuerst wird einmalig eine Verfahrensvorlage erstellt. In dieser Vorlage werden alle nötigen und sich für kommende Verfahren immer wiederholenden Grundeinstellungen einmalig vorgenommen und Standardwerte konfiguriert. Diese Aufgabe obliegt der technischen Leitstelle. Der technische Administrator hat dafür alle nötigen Berechtigungen im Backend.

In der Schritt-für-Schritt Anleitung zum Erstellen der Verfahrensvorlage sind die Konfigurationsmöglichkeiten des Techadmins detailliert erklärt.

Individuelles Verfahren vorbereiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus der Verfahrensvorlage wird ein individuelles Verfahren erstellt. Dafür werden alle Standardwerte und Grundeinstellungen von dem technischen Administrator an die konkreten Anforderungen für das spezielle Verfahren angepasst. Anschließend kann die individuelle Verfahrenshülle der Projektverantwortlichen Stelle zum inhaltlichen befüllen, der Verfahrensverwaltung und -auswertung übergeben werden.

In der Schritt-für-Schritt Anleitung zur Vorbereitung des individuellen Verfahrens sind die Konfigurationsmöglichkeiten des Techadmins detailliert erklärt.

Individuelles Verfahren inhaltlich befüllen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das individuelle Verfahren kann nun mit projektspezifischen Inhalten befüllt werden. Das Befüllen der Seiten erfolgt nun durch die Projektverantwortlichen (Projektadmins) und nicht mehr durch die technische Leitstelle (Techadmin). Die Änderungsrechte des Projektadmins sind hier bewusst eingeschränkt, damit dieser sich auf seine zwei Hauptaufgaben konzentrieren kann: den inhaltlichen Aufbau vor, und die Betreuung des Verfahrens während der Beitragsphase, Entwurfsphase oder Mixphase.

In der Schritt-für-Schritt Anleitung zum inhaltlichen Befüllen des individuellen Verfahrens sind die Konfigurationsmöglichkeiten des Projektadmin detailliert erklärt.

Laufende Verfahren verwalten und auswerten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verwaltung und Auswertung des individuellen Verfahrens obliegen in der Regel ebenfalls der projektverantwortlichen Stelle (Projektadmin). Die technische Leitstelle (Techadmin) hat hier zwar die Möglichkeit mitzuwirken, findet sich in der Praxis aber selten in dieser Rolle wieder.

Das Verwalten beinhaltet die Pflege und Moderation des Verfahrens während dessen Laufzeit, wie z.B. das Einstellen neuer Termine. Nach Beendigung des Verfahrens können die mit DIPAS online eingebrachten Beiträge für die weitere Auswertung exportiert werden.