Mit DIPAS beteiligen: Unterschied zwischen den Versionen

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DIPAS besteht aus einer [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool|Online-]] und einer [[Hauptseite#DIPAS Touchtable|Onsite-Komponente]]. Mit dem Digitalen Partizipationssystem durchgeführte Beteiligungsprozesse können sowohl beide, als auch nur eine der beiden Komponenten beinhalten. Beide Komponenten sind webbasiert und somit Frontends desselben Systems. Die nutzbaren Funktionen unterscheiden sich lediglich teilweise in ihrer Art der Darstellung und Bedienung auf dem jeweiligen Endgerät. Die [[Beitragseingabe]] erfolgt unabhängig von den Komponenten über die browserbasierte Beitragseingabemaske auf dem individuell genutzten Endgerät. Alle abgegebenen Beiträge erscheinen zeitgleich sowohl auf dem Touchtable, als auch online im Browser.
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DIPAS bietet unterschiedliche Möglichkeiten, Beteiligungsverfahren umzusetzen. Je nach Planungsstand und Fragestellung können verschiedene Formen der Beteiligung eingesetzt und miteinander kombiniert werden.
  
DIPAS kann zur Information, Konsultation und Kollaboration (Co-Kreation) eingesetzt werden. Dabei gibt es die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten "Ideen sammeln", "Pläne diskutieren" und "Texte diskutieren". Diese können unabhängig, als auch miteinander oder nacheinander genutzt und angewendet werden.
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Die folgenden Beteiligungsmethoden bilden die Grundlage für die Umsetzung von Verfahren mit DIPAS.
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==Beteiligungsmethoden==
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Die zentralen Beteiligungsmethoden in DIPAS sind:
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*Ideen sammeln
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*Pläne und Varianten diskutieren
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*Texte diskutieren
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Diese Methoden können je nach Verfahren einzeln oder in Kombination eingesetzt werden.
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===Ideen sammeln===
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In frühen Phasen eines Vorhabens können Hinweise, Anregungen und Ortskenntnisse mit räumlichem Bezug erfasst werden. Beiträge werden direkt auf einer Karte verortet und thematisch strukturiert.
  
== DIPAS Einsatzmöglichkeiten ==
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Diese Form eignet sich insbesondere für offene Fragestellungen und zur Sammlung unterschiedlicher Perspektiven. Sie ermöglicht es, ein breites Spektrum an Hinweisen aus der Bevölkerung sichtbar zu machen und räumlich einzuordnen.
Im Bereich der informierenden Partizipation (Informationsveranstaltungen u.a.) kommen primär die darstellenden Werkzeuge (Karten, Pläne, Daten) der [[Hauptseite#DIPAS Touchtable|DIPAS Touchtables]] und die informierenden Seiten des Online-Beteiligungstools zum Tragen. Hier kann DIPAS durch eine verbesserte und vertiefte Vermittlung von Informationen zu einem besseren Verständnis des Planungsvorhabens und einem Dialog auf Augenhöhe beitragen.  
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===Pläne und Varianten diskutieren===
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Bestehende oder alternative Entwürfe, Standorte oder Varianten können dargestellt, miteinander verglichen und kommentiert werden.
  
Bei konsultativen bzw. co-kreativen Formen der Partizipation, die über die Information zu Vorhaben hinausgehen, können weitere Funktionen der [[Hauptseite#DIPAS Touchtables|Touchtables]], wie die [[Beitragseingabe|Beitragseingabe,]] die [[Touchtable#Beitragsfilterfunktion|Beitragsfilterfunktion]] und andere Werkzeuge der [[Touchtables#Bedientoolbox|Bedientoolbox]] in Kombination mit dem [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool|Online-Beteiligungstool]] eingesetzt werden. Dies kann die Kommunikation der Planer*innen mit den Bürgerinnen und Bürgern neben den bisher standardmäßig eingesetzten anlogen Vor-Ort Formaten (Sammlung von Ideenkarten etc.) zusätzlich unterstützen.  
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Dies ermöglicht eine strukturierte Diskussion von Planungsoptionen und unterstützt Abwägungsprozesse. Beiträge beziehen sich dabei auf konkrete Inhalte oder räumliche Elemente und können direkt im Kontext der jeweiligen Variante betrachtet werden.
  
Wie die [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool|Online-Beteiligung]], können [[Hauptseite#DIPAS Touchtable|DIPAS Touchtables]] sowohl in der frühen Phase der Bürgerbeteiligung als auch in späteren Phasen bspw. zur Vermittlung von baubegleitenden Planungsständen oder für eine Entwurfsdiskussion eingesetzt werden. Eine Datenbank erfasst alle Beiträge parallel und synchron – egal ob diese online oder vor Ort verfasst wurden.
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Diese Form eignet sich insbesondere für Entwurfs- und Entscheidungsphasen.
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===Texte diskutieren===
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Textliche Entwürfe, z. B. Konzepte oder Strategiepapiere, können abschnittsweise kommentiert und diskutiert werden.
  
Auch eine mehrschrittige Kombination aus [[Hauptseite#DIPAS Online-Beteiligungstool|Online-Beteiligung]] und [[Hauptseite#DIPAS Touchtable|DIPAS Touchtable]]-Einsatz ist möglich. So können [[Rollenkonzept#Die Projektverantwortlichen|Projektverantwortliche]] (bzw. ihre Dienstleister) z. B. nach einer vorlaufenden Online-Beteiligungsphase die Auswertung der Bürgerbeiträge sowohl online als auch in folgenden Veranstaltungen mithilfe von DIPAS an die Öffentlichkeit zurückspielen und z. B. aufzeigen, wie im weiteren Verlauf mit den Ideen der Bürger*innen umgegangen wird bzw. inwiefern diese in die entstandenen Entwürfe eingeflossen sind.
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Diese Form eignet sich insbesondere für formalisierte Inhalte und fortgeschrittene Planungsphasen. Rückmeldungen können gezielt einzelnen Textstellen zugeordnet werden.
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==Kombination der Beteiligungsmethoden==
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Die Beteiligungsmethoden können innerhalb eines Verfahrens kombiniert werden.
  
DIPAS eignet sich für viele Bereiche und Themen: Städtebauliche Planungen, Grünplanungen, Verkehrsplanungen, ISEKs (Integrierte Entwicklungskonzepte) oder Masterplanverfahren, aber auch für Beteiligungsansätze die nicht Geodaten-basiert stattfinden sollen oder können. Die Einsatzmöglichkeiten des Systems sind vielfältig und können an die Bedarfe des jeweiligen Beteiligungsverfahrens angepasst werden. Aus den bereits gewonnen Erfahrung bei der Arbeit mit den Touchtables sind darüber hinaus einige [[Einsatzhinweise zu den Touchtables|Einsatzhinweise]] zusammengetragen. Konzeptionelle Unterstützung für einen optimalen Einsatz des Gesamt-Systems wird in Hamburg durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der [https://www.hamburg.de/stadtwerkstatt/ Stadtwerkstatt] als fachliche Leitstelle geboten.
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So kann beispielsweise zunächst eine Sammlung von Ideen erfolgen, die anschließend in konkrete Entwürfe überführt und zur Diskussion gestellt werden. Auch die Kombination mit textlichen Entwürfen ist möglich.
== Ideen sammeln ==
 
Die Online-Beteiligung wird wegen des niedrigschwelligen Zugangs zur Mitwirkung vor allem in einer frühen Phase von Beteiligungsverfahren eingesetzt, in der die möglichst breite Sammlung von Hinweisen, Ideen, Kritik und Vorschlägen im Vordergrund steht. Dieses Angebot spricht sowohl diejenigen an, die ein vertieftes Interesse am Projekt haben (Anwohner und Anwohnerinnen, Betroffene, fachlich Interessierte), als auch diejenigen, die themenbezogen ihre Wünsche, Forderungen oder Ideen einbringen wollen. Die Online-Beteiligung ergänzt die klassischen Präsenzformate der Beteiligung und trägt dazu bei, mehr Menschen zu erreichen und so auch die Datengrundlage für Planerinnen und Planer zu verbreitern.
 
  
Alle von Nutzerinnen und Nutzern erstellten Beiträge und Kommentare sind für die Öffentlichkeit in Form von [[Onlinebeteiligungstool#Beitragsliste|filterbaren Beitragslisten]] oder eingebettet in der [[Online-Beteiligungstool#Beitragskarte|Beitragskarte]] des Projektgebietes einsehbar. Beiträge, die zusätzlich zur Online-Beteiligung z. B. im Rahmen von Veranstaltungen oder anderen analogen Formaten gesammelt werden, können ggf., sofern sie vom Projektverantwortlichen digitalisiert wurden, ebenfalls in das Tool eingegeben werden. Dadurch bekommen alle Beteiligten jederzeit einen transparenten und vollständigen Überblick über den Stand des Beteiligungsverfahrens. Hier bietet sich natürlich der Einsatz der [[Hauptseite#DIPAS Touchtables|Touchtables]] auf analogen Veranstaltungen an. Dadurch erübrigt die anschließende Digitalisierung der Bürger*innenbeiträge. Die Beitragseingabe findet auch auf vor-Ort-Veranstaltungen digital über die [[Beitragseingabe#Beitragseingabemaske|Beitragseingabemaske]] statt.
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Die Auswahl und Kombination der Methoden hängt vom jeweiligen Planungsstand und der Zielsetzung des Verfahrens ab.
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==Ergänzende Elemente==
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Zusätzlich zu den zentralen Beteiligungsmethoden können weitere Elemente eingesetzt werden:
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*'''Umfragen''' zur gezielten Abfrage von Einschätzungen
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*'''Informationsseiten''' zur Darstellung von Hintergründen und Inhalten
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*'''Projektseiten''' zur transparenten Dokumentation von Verfahren und Ergebnissen
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Diese Elemente können die Beteiligung ergänzen und zur besseren Verständlichkeit und Einordnung beitragen.
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==Hinweise zur Anwendung==
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Die Auswahl und Kombination der Beteiligungsmethoden sollte sich am jeweiligen Planungsstand und an der Zielsetzung des Verfahrens orientieren.
  
Das Beteiligungstool bietet eine automatische Aufbereitung der Ergebnisse in Form von maschinenlesbaren Tabellen sowie Grafiken. Diese können vom Projektverantwortlichen weiterbearbeitet und ausgewertet werden. Die Auswertungen ergeben ein erstes, transparentes Meinungsbild der Öffentlichkeit und eignen sich z. B. zur Priorisierung von Fragen auf der Agenda eines Planungsverfahrens: Welche Themen werden angesprochen? Worauf konzentriert sich das Feedback? Wo sind Bedürfnisse und Wünsche erkennbar? Wo scheinen Probleme oder Konflikte zu bestehen? Die Online-Beteiligung zu Beginn des Beteiligungsverfahrens bildet so in der Regel einen Baustein in komplexen mehrstufigen Beteiligungsverfahren, in denen Präsenzformate und Online-Elemente „crossmedial“ miteinander verschränkt sind.
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Die Gestaltung der Inhalte, die Strukturierung der Themen sowie die Verständlichkeit der Darstellung haben einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Beteiligung.
  
== Pläne diskutieren ==
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Eine klare Struktur, nachvollziehbare Inhalte und eine geeignete Kombination der Methoden unterstützen eine zielgerichtete und wirkungsvolle Beteiligung.
Der Einsatz von DIPAS zur Diskussion von Plänen, Entwürfen oder Bildern kann sehr unterschiedlich eingesetzt werden und hängt stark vom letztendlichen Beteiligungsansatz und -kontext ab. So kann es sinnvoll sein, das Beteiligungselement "Pläne diskutieren" nachgelagert zu einer Beteiligung mit "Ideen sammeln" anzuwenden. So können z.B. Pläne und Entwürfe, die unter anderem aus den Anmerkungen der vorherigen Beteiligungsphase entstanden sind, zur Diskussion und Bewertung vorgestellt werden. Nutzer haben dabei die Möglichkeit, sich über städtebauliche, verkehrsplanerische oder konzeptionelle Entwürfe für den Planungsraum zu informieren, diese zu bewerten, zu kommentieren und ggf. gegeneinander abzuwägen.
 
 
 
Es ist aber auch eine Beteiligung, die ausschließlich auf dem Einsatz von "Pläne diskutieren" beruht, möglich. Gerade in weiter fortgeschrittenen Verfahren kann die Verwaltung ihre Ideen und Ansätze transparent und offen vorstellen und vor der Umsetzung die Bürger*innen aktiv einbinden. Es lassen sich aber auch Verfahren einbinden, die keinen konkreten ortbezogenen Anlass haben. So können auch Abläufe, Grafiken oder Vorhaben eingebunden werden, die dann einer breiten Öffentlichkeit zur Kommentierung zur Verfügung stehen.
 
 
 
Das so entstehende Meinungsbild dient als Grundlage für den weiteren Planungsprozess und/oder der Entscheidungsvorbereitung der zuständigen Institution, z. B. der Bezirksversammlung. Auch hier wird wieder ein transparentes Meinungsbild erzeugt, dass die Diskussion für alle Interessierten nachvollziehbar macht.
 
 
 
== Texte diskutieren ==
 
Die neue Form der Beteiligung durch den Einsatz von "Texte diskutieren" wurde im Februar 2025 erstmalig angeboten. Diese Beteiligung dient dazu, Texte sowohl intern wie auch extern zur Diskussion bereitzustellen. Anmerkungen können zielgerichtet an den jeweiligen Stellen gegeben werden und es können in den Kommentaren Verbesserungs- oder Ergänzungsvorschläge gemacht werden.
 
 
 
Die Einsatzmöglichkeiten in der Praxis sind vielfältig. Neben Gesetzestexten oder Drucksachen können auch Stellungnahmen und schriftliche Ideen zu weiteren Planungsvorhaben intern diskutiert werden. Aber auch in der Beteiligung mit den Bürger*innen lassen sich unterschiedliche Anwendungsfälle finden.
 

Version vom 24. März 2026, 09:33 Uhr

DIPAS bietet unterschiedliche Möglichkeiten, Beteiligungsverfahren umzusetzen. Je nach Planungsstand und Fragestellung können verschiedene Formen der Beteiligung eingesetzt und miteinander kombiniert werden.

Die folgenden Beteiligungsmethoden bilden die Grundlage für die Umsetzung von Verfahren mit DIPAS.

Beteiligungsmethoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zentralen Beteiligungsmethoden in DIPAS sind:

  • Ideen sammeln
  • Pläne und Varianten diskutieren
  • Texte diskutieren

Diese Methoden können je nach Verfahren einzeln oder in Kombination eingesetzt werden.

Ideen sammeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In frühen Phasen eines Vorhabens können Hinweise, Anregungen und Ortskenntnisse mit räumlichem Bezug erfasst werden. Beiträge werden direkt auf einer Karte verortet und thematisch strukturiert.

Diese Form eignet sich insbesondere für offene Fragestellungen und zur Sammlung unterschiedlicher Perspektiven. Sie ermöglicht es, ein breites Spektrum an Hinweisen aus der Bevölkerung sichtbar zu machen und räumlich einzuordnen.

Pläne und Varianten diskutieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestehende oder alternative Entwürfe, Standorte oder Varianten können dargestellt, miteinander verglichen und kommentiert werden.

Dies ermöglicht eine strukturierte Diskussion von Planungsoptionen und unterstützt Abwägungsprozesse. Beiträge beziehen sich dabei auf konkrete Inhalte oder räumliche Elemente und können direkt im Kontext der jeweiligen Variante betrachtet werden.

Diese Form eignet sich insbesondere für Entwurfs- und Entscheidungsphasen.

Texte diskutieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Textliche Entwürfe, z. B. Konzepte oder Strategiepapiere, können abschnittsweise kommentiert und diskutiert werden.

Diese Form eignet sich insbesondere für formalisierte Inhalte und fortgeschrittene Planungsphasen. Rückmeldungen können gezielt einzelnen Textstellen zugeordnet werden.

Kombination der Beteiligungsmethoden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beteiligungsmethoden können innerhalb eines Verfahrens kombiniert werden.

So kann beispielsweise zunächst eine Sammlung von Ideen erfolgen, die anschließend in konkrete Entwürfe überführt und zur Diskussion gestellt werden. Auch die Kombination mit textlichen Entwürfen ist möglich.

Die Auswahl und Kombination der Methoden hängt vom jeweiligen Planungsstand und der Zielsetzung des Verfahrens ab.

Ergänzende Elemente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich zu den zentralen Beteiligungsmethoden können weitere Elemente eingesetzt werden:

  • Umfragen zur gezielten Abfrage von Einschätzungen
  • Informationsseiten zur Darstellung von Hintergründen und Inhalten
  • Projektseiten zur transparenten Dokumentation von Verfahren und Ergebnissen

Diese Elemente können die Beteiligung ergänzen und zur besseren Verständlichkeit und Einordnung beitragen.

Hinweise zur Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auswahl und Kombination der Beteiligungsmethoden sollte sich am jeweiligen Planungsstand und an der Zielsetzung des Verfahrens orientieren.

Die Gestaltung der Inhalte, die Strukturierung der Themen sowie die Verständlichkeit der Darstellung haben einen wesentlichen Einfluss auf die Qualität der Beteiligung.

Eine klare Struktur, nachvollziehbare Inhalte und eine geeignete Kombination der Methoden unterstützen eine zielgerichtete und wirkungsvolle Beteiligung.