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Hier wird in kürze eine Anleitung zu finden sein, wie ein Beteiligungsverfahren mit DIPAS im Backend aufgesetzt werden kann, welche Einstellungen die Projektverantwortlichen selbst vornehmen können und wie die Inhalte auf das individuelle Vorhaben angepasst werden können.

Einleitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIPAS – Das Digitale Partizipationssystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIPAS ermöglicht ortsunabhängige Bürgerbeteiligung: Bürger*innen erhalten Zugriff auf digitale Karten, Luftbilder, Pläne, 3D-Modelle und Geodaten und können ihr Feedback zu Planungsvorhaben geben.

Über das Projekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Hamburger Digitalisierungsoffensive "Digital First" startete 2017 das Projekt „Digitales Partizipationssystem“ – kurz DIPAS.

Es kombiniert das von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) und dem Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) entwickelte Online-Beteiligungstool mit digitalen Planungstischen (Touchtables).

Das Ergebnis ist ein integriertes digitales System zur Bürgerbeteiligung.

Öffentlich zugängliche städtische Daten und das digitale Stadtmodell werden dank DIPAS künftig nicht nur online nutzbar sein, sondern auch in Bürgerveranstaltungen vor Ort.

Bürgerbeteiligung im 21. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In DIPAS lässt sich zwischen 2-D-Darstellung und 3-D-Stadtmodell hin und her schalten. Die Nutzer*innen können digitale 3D-Entwürfe einblenden und z.B. den Schattenwurf (3.3.8.3.7) vorhandener und geplanter Gebäude simulieren. Durch Erweiterungen der Urban Data Platform und Anpassung des Masterportals sind auch dynamische Daten wie Echtzeit-Verkehrsdaten und Daten zum Stromverbrauch auf Baublockebene verfügbar.

Integrale Elemente von DIPAS sind:

  • Urban Data Platform (öffentlich zugängliche städtische Daten)
  • 3D-Modell der Stadt Hamburg
  • Masterportal des LGV

Das Masterportal ist ein modulares Open-Source-Geoportal. Der LGV entwickelte es, um den Code existierender Hamburger Geoportale zentral zu pflegen und weiterzuentwickeln.

Fast alle Hamburger Geodatenanwendungen nutzen heute den Masterportal-Code (z. B. Geo-Online, Schulinformationssystem, ActiveCityMaps).

Auch die Zahl der Implementierungspartner und Nachnutzer wächst. Zu dieser Community zählen unter anderem Berlin, München, Wien, das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Als Reaktion auf die internationale Nachfrage steht das Masterportal seit kurzem auch auf Englisch zur Verfügung.  

Bestandteil Nr. 1: Online-Beteiligungstool[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das für DIPAS genutzte Online-Beteiligungstool ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem LGV und der Hamburger Stadtwerkstatt im Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Ziel war die Entwicklung eines günstigen und datenschutzkonformen Tools zur Online-Beteiligung.

Seit Januar 2016 steht das auf Open-Source-Software basierende Tool allen städtischen Planungsträgern (Behörden und Unternehmen) zur Verfügung. Bis April 2020 wurde es bei 42 Verfahren eingesetzt.

Sein Aufbau orientiert sich an der Referenzarchitektur für Online-Partizipation des nationalen IT-Planungsrats.

Mit der geodatenbasierten Anwendung können Bürger*innen über das Internet Hinweise, Vorschläge, Fragen und Kritik zu Planungen der Stadt abgeben.

Die Online-Beteiligung ist zumeist ein Baustein mehrstufiger Beteiligungsverfahren, die Präsenzformate und Online-Elemente crossmedial verknüpfen.

Bestandteil Nr. 2: Digitale Planungstische vor Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Digitale Planungstische, sogenannte Touchtables, für Beteiligungsveranstaltungen vor Ort sind das zweite Element von DIPAS.

Mit den Touchtables (in Kombination mit Monitoren und Tablets) können Bürger*innen gemeinsam mit Projektverantwortlichen auch vor Ort alle öffentlich zugänglichen städtischen Karten, Pläne, Geodaten und das digitale Stadtmodell für ihre Rückmeldungen nutzen.

Eine Datenbank erfasst alle Beiträge parallel und synchron – egal ob diese online oder vor Ort verfasst wurden.

DIPAS ermöglicht ortsunabhängige Beteiligungsverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nutzerfreundliche Darstellung komplexer Sachverhalte (z.B. digitale Bebauungspläne) fördert den Austausch zwischen Laien und Experten.

Das dreidimensionale Stadtmodell auf dem Tisch verbessert das räumliche Verständnis für bereits bestehende Quartiere ebenso wie für städtebauliche Entwürfe.

Online eingereichte Bürgerbeiträge lassen sich mit den Tischen auch während Bürgerveranstaltungen vor Ort abrufen. Im Dialog mit den Bürger*innen können diese diskutiert und weiterentwickelt werden.

So schließt DIPAS die Medienlücke zwischen Online- und Offlinewelt.

Geeignet für alle Planungsverfahren mit Raumbezug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIPAS eignet sich für viele Bereiche und Themen: Städtebauliche Planungen, Grünplanungen, Verkehrsplanungen, ISEKs (Integrierte Entwicklungskonzepte) oder Masterplanverfahren. Kurzum: Für alle Planungsverfahren mit Raumbezug, in denen Karten und Visualisierungen genutzt werden.

DIPAS als Teil der Hamburger Digitalisierungsoffensive[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hamburg ist DIPAS Teil eines breiteren Ansatzes zur Digitalisierung von Planung und Bauprojekten.

Direkte Bezüge bestehen insbesondere zum Projekt DiPlanung (Digitalisierung der Bauleitplanung) und zum Projekt CoSI (Cockpit Städtische Infrastrukturen).

Die Entwicklung von DIPAS profitierte auch von den Erfahrungen, die LGV und BSW in dem Horizont-2020-Projekt smarticipate und dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt Civitas Digitalis gemacht haben. Auch hier war das Ziel, die öffentliche Mitwirkung an der Stadtentwicklung durch digitale Services zu verbessern.

Start/Willkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansprechpartner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der LGV setzt alle DIPAS-Beteiligungsverfahren auf, die innerhalb Hamburgs stattfinden.

Als Open-Source-Projekt kann und soll DIPAS natürlich auch für Verfahren außerhalb Hamburgs eingesetzt werden. Hierzu finden Sie alle nötigen Informationen auf www.dipas.org.

Generell gibt es zwei Ansprechpartner rund um das Thema DIPAS:

INHALTLICHE FRAGEN (Allgemeine Informationen zu DIPAS, Einsatzmöglichkeiten, Eignung für Ihr Projekt, Einweisung):

TECHNISCHE FRAGEN (Fehlermeldungen, Fragen zu technischen Prozessen):

DIPAS beantragen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestell-Formular DIPAS
Bestell-Formular DIPAS

So beantragen Sie die Nutzung von DIPAS für Ihr Verfahren in Hamburg:

Schritt 1: Kontaktieren Sie die Stadtwerkstatt frühzeitig und besprechen Sie Ihr geplantes Vorhaben und Ihre Anforderungen in Bezug auf DIPAS.

Schritt 2: Füllen Sie nach der Beratung durch die Stadtwerkstatt das DIPAS – Bestellformular aus (rote Sternchen = Pflichtangaben) und klicken Sie auf „Absenden“. Den Link zum Formular erhalten Sie von der Stadtwerkstatt.

Schritt 3: Nachdem Sie das Formular abgeschickt haben, schickt Ihnen der LGV 1-3 Werktage später einen Kostenvoranschlag per E-Mail.

Schritt 4: Sobald Sie den Kostenvoranschlag akzeptiert haben, setzt der LGV Ihr Verfahren für Sie auf. Dieser Vorgang dauert mindestens eine Woche.

Schritt 5: Ist das Verfahren vollständig aufgesetzt, schickt der LGV die Zugangsdaten an die Stadtwerkstatt.

Schritt 6: Die Stadtwerkstatt übermittelt Ihnen die Zugangsdaten und Sie können mit der Einrichtung Ihres Verfahrens beginnen. Hierfür sollten Sie mindestens eine Woche einplanen.

Hinweis: Nach Absenden des Formulars dauert es etwa drei Wochen bis zum startbereiten Verfahren.

Techadmin & Projektadmin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei Akteure kümmern sich um die Einrichtung, Pflege und Durchführung eines Verfahrens:

Techadmin:

Der Techadmin (3. Techadmin) konfiguriert die Grundeinstellungen im Backend anhand des Bestellformulars.

Da der Techadmin das Grundgerüst des Verfahrens (Karteninstanzen (3.3.8), Kategorien (3.3.7), Menü (3.3.6), leere Seiten (3.3.5) erstellt, hat er deutlich mehr Änderungsrechte als der Projektadmin.

Projektadmin:

Der Projektadmin (4. Projektadmin) befüllt die vom Techadmin bereitgestellten Beteiligungsseiten (4.2.3.4) mit den Informationen zum jeweiligen Verfahren (ebenfalls im Backend). Außerdem moderiert (4.3) dieser das Verfahren. Die Rolle des Projektadmin übernimmt der Verfahrensverantwortliche.

Die Änderungsrechte des Projektadmin sind bewusst eingeschränkt, damit dieser sich auf seine zwei Hauptaufgaben konzentrieren kann: den inhaltlichen Aufbau und die Betreuung des Verfahrens während der Beitragsphase (2.7.1), Entwurfsphase (2.7.2) oder Mixphase (2.7.3).

Weitere technische Begriffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIPAS läuft auf dem Content Management System (CMS) Drupal.

Drupal ist eine Open-Source-Lösung und gehört zu den beliebtesten CMS weltweit. Es ist in der Programmiersprache PHP geschrieben und bildet den technischen Rahmen für DIPAS.

DIPAS selbst ist eine browserbasierte Anwendung. Um es zu nutzen, brauchen Sie lediglich eine Internetverbindung. Eine lokale Installation ist nicht notwendig.

Wichtiger Hinweis: Nutzen Sie DIPAS nach Möglichkeit immer über einen aktuellen Browser. Bei älteren Browsern (insbesondere beim Internet Explorer) können Darstellungsfehler auftreten.

DIPAS nutzt ein „headless“ Drupal-8-Backend in Kombination mit einem VueJS-Frontend.

Headless (auch Decoupled genannt) bedeutet, dass tatsächlicher Inhalt (Backend) und dessen Darstellung (Frontend) voneinander unabhängig und getrennt sind.

VueJS ist ein Webframework für die weit verbreitete Skriptsprache JavaScript. Mit dieser lassen sich interaktive und dynamische Elemente auf Webseiten umsetzen.

Modul DIPAS-D8 als Backend Content Manager: Mit diesem Modell konfiguriert und steuert der Projektadmin das Beteiligungsverfahren.

Modul MASTERPORTAL: Das Open-Source-Projekt MASTERPORTAL wurde von der Geowerkstatt Hamburg für kartenbasierte Anwendungen wie DIPAS entwickelt.

Frontend: Das DIPAS-Frontend basiert auf VueJS und verwendet Vue CLI. Vue CLI ist ein sogenanntes Command Line Interface Tool. Es erleichtert die Nutzung von VueJS.

PostgreSQL-Datenbank: DIPAS speichert alle instanzspezifischen Inhalte und Konfigurationen (inklusive der Bürgerbeiträge) in einer PostgreSQL-Datenbank. All diese Daten können in Excel exportiert (4.3.3) werden.

Frontend/Backend Schnittstelle: Die Kommunikation zwischen Frontend und Backend erfolgt über eine REST-API.

Hosting und Server: Folgt in Kürze

Vor dem Start[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie finde ich meine Verfahrens-Website (Frontend)?

https://beteiligung.hamburg/VERFAHRENSNAME (Link zur Website)

Das ist der Link, den Sie zuvor im Anmeldeformular beantragt haben.

Dieser Link wird in der Regel auf https://VERFAHRENSNAME/beteiligung.hamburg/dipas weitergeleitet.

Backend-Login
Backend-Login

Wie komme ich ins Backend?

https://VERFAHRENSNAME/beteiligung.hamburg/dipas/drupal (Link zum Backend)

Über den obigen Link gelangen Sie ins Backend, wo Sie als Projektadmin (4. Projektadmin) (oder Techadmin (3. Techadmin)) agieren.

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein und klicken Sie auf „Anmelden“.

Sie haben Ihr Passwort vergessen/verloren oder sonstige Probleme bei der Anmeldung?

Senden Sie eine E-Mail mit Ihrem Projektnamen und einer kurzen Problemschilderung an dipas@gv.hamburg.de.

Die Verfahrensseite (LIVE Website)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die LIVE-Website Ihres Verfahrens erreichen Sie über den folgenden Link:

https://beteiligung.hamburg/VERFAHRENSNAME

Während Sie Ihr Verfahren einrichten, sollten Sie diese Seite regelmäßig besuchen, um Ihre Änderungen aus Endnutzersicht zu überprüfen. Diese Website ist die Oberfläche, auf der die Bürger*innen später ihre Beiträge und Kommentare abgeben werden.

Akzeptieren Sie bei Ihrem ersten Besuch zunächst den eingeblendeten Cookie-Hinweis.

Willkommensfenster
Willkommensfenster

Sie sehen nun ein Willkommensfenster in der Bildmitte (nur bei Ihrem ersten Besuch).

Das Fenster bietet Ihnen zwei Optionen:

  • Jetzt informieren: Mit einem Klick auf dieses Feld gelangen Sie auf die Seite Über das Verfahren.
  • Sie können nun entweder…
    • einen Beitrag erstellen (Beitragsphase = Phase 1 (2.7.1)): Sie werden auf die Projektkarte geleitet und können einen Beitrag erstellen. oder…
    • Entwürfe ansehen (Entwurfsphase = Phase 2 (2.7.2) oder Phasenmix (2.7.3)): Sie werden auf die Seite Entwürfe geleitet.

Auf der oberen Menüleiste (im Hamburg-Design in blauer Farbe gehalten) finden Sie – je nach Voreinstellungen (3.3.6) – die folgenden Menüpunkte:

  • BEITRAGSKARTE (während Phase 1 oder Phasenmix): Hier wird zunächst der Kartenausschnitt angezeigt, den Sie für Ihr Verfahren ausgewählt haben (3.3.6.3). Sie können jedoch frei navigieren. Die farbigen Fähnchen auf der Karte symbolisieren die Beiträge. Sie können verschiedene Beitragskategorien definieren. Diese Kategorien kennzeichnen die verschiedenen Themen wie Bauen, Wohnen, Verkehr oder Umwelt. Kategorien (3.3.7.1) und Rubriken (3.3.7.2) können durch den Techadmin (3) angepasst werden. Am oberen Kartenrand finden sich weitere Optionen wie Themen, Filter und Legende.
  • BEITRAGSLISTE (Phase 1 oder Phasenmix): Unter diesem Menüpunkt werden alle bereits erstellten Beiträge aufgelistet. Die Filterfunktion ermöglicht die Anzeige und Sortierung nach bestimmten Kriterien.
  • ENTWÜRFE (Phase 2 oder Phasenmix): Diese Seite enthält die zur Diskussion stehenden Entwürfe.
  • ÜBER DAS VERFAHREN: Diese Seite "Über das Verfahren" enthält alle relevanten Informationen zu Ihrem Verfahren. Sie bietet Platz für allgemeine Erklärungen zu Hintergrund und Kontext. Auf der rechten Seite finden Sie außerdem die Kontaktdaten des Verfahrensverantwortlichen. Je nach Voreinstellung enthält diese Seite weitere Elemente wie Logos, Downloads oder eine Newsletter-Anmeldemaske. (3.3.6.5)
  • TERMINE: Ist die Terminseite aktiviert, werden an dieser Stelle alle eingestellten Termine (4.2.3.1) aufgelistet. Mit einem Klick auf „Details“ erscheint eine Karte mit dem darauf markierten Ort des Termins.
  • AUSWERTUNGEN: Auf dieser Unterseite finden Sie verschiedene Statistiken (4.3.4) und Grafiken auf Basis der abgegebenen Bürgerbeiträge. Sie sehen hier, wie viele Beiträge und Kommentare abgegeben wurden und auf welche Kategorien (3.3.7.1) sich diese verteilen. Die Seite präsentiert Ihnen außerdem die TOP-10-Beiträge mit den meisten Kommentaren und mit den besten Bewertungen.
  • FOOTER: Am unteren Ende der Website befinden sich die Links zu den Seiten Datenschutz, Impressum, FAQ und Kontakt. Diese Seiten sind obligatorisch (3.3.5).

Die Phasen der Beteiligung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie können Ihr Verfahren in verschiedenen Phasen ablaufen lassen:

  • Phase 1: Bürger*innen können Beiträge erstellen und kommentieren
  • Phase 2: Sie selbst legen Entwürfe an und lassen diese von den Bürger*innen kommentieren
  • Phasenmix: Beiträge aus Phase 1 und Entwürfe aus Phase 2 kombinieren

Die gewünschte Phase aktivieren und konfigurieren Sie im Projekt-Zeitplan (4.2.5.2).

Das Willkommensmodal passt sich Ihrer gewählten Phase an.

In Phase 1 können Sie über den Button im Modal schnell zum Beitrag-Erstellen-Dialog springen. In Phase 2 und im Phasenmix erscheint im Modal der Button mit Link zum Bereich „Entwürfe vergleichen“.

Beitragskarte
Beitragskarte
Beitragsliste
Beitragsliste

Phase 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Verfahren der Phase 1 können Bürger*innen Beiträge erstellen und ggf. andere Beiträge kommentieren.

Die Menüpunkte „Beitragskarte“ und „Beitragsliste“ sind zentrale Bestandteile der Website.

(Screenshot Live-Verfahrensseite Beitragskarte) und (Screenshot Live-Verfahrensseite Beitragsliste)

Beachten Sie bitte die Besonderheiten bei der Einrichtung (4.2.5.2.1) eines Phase-1-Verfahrens:

  • Kategorien (4.2.4.1) sind obligatorisch und können nicht deaktiviert werden.
  • Rubriken sind optional. (4.2.5.4)

Phase 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Verfahren der Phase 2 legen Sie zunächst Entwürfe an. Die Bürger*innen können diese Entwürfe anschließend in DIPAS kommentieren.

Der Menüpunkt „Entwürfe“ (4.2.3.2) ist daher essenziell. Diese Seite enthält die zur Diskussion stehenden Entwürfe.

Beachten Sie bitte die Besonderheiten bei der Einrichtung (4.2.5.2.2) eines Phase-2-Verfahrens:

Um den Nutzer*innen Ihre Entwürfe zu präsentieren, müssen Sie zunächst eine Seite (4.2.3.4) anlegen. Über die Dipas-Konfiguration (4.2.5.2.2) betten Sie die Seite danach als Entwurfsseite ein.

Zudem müssen Sie Ihre eigentlichen Entwürfe (4.2.3.2) anlegen.

Über das Modul „Aufteilung in Planungsteilgebiete“ (4.2.3.4.5) pflegen Sie Ihre angelegten Entwürfe in Ihre Entwurfsseite ein.

Hinweis: Wenn Sie Ihr Verfahren erst ab dem Startdatum von Phase 2 bekanntmachen, umgehen Sie Phase 1 gänzlich. Ansonsten handelt es sich um einen Phasenmix.

Phasenmix[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Phasenmix ist eine Kombination aus Phase 1 und Phase 2. Die Nutzer*Innen können sowohl Beiträge anlegen (Phase 1) als auch Entwürfe kommentieren (Phase 2).

Mit dem Start der Phase 2 können Sie die Startseite (4.2.5.2.2) Ihres Verfahrens automatisch überschreiben lassen.

Um einen Phasenmix bereitzustellen, müssen Sie den Beitragsformular-Status (4.2.5.2.2) auf „offen“ stellen. Dann können neben der Entwurfsvergleichsphase auch Beiträge erstellt werden.

Technischer Admin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem Abschnitt erläutern wir die allgemeine Nutzerumgebung des Techadmin.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verfahrenseinrichtung folgt im nächsten Abschnitt. (3.3)

Anmeldung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gehen Sie auf https://VERFAHRENSNAME/beteiligung.hamburg/dipas/drupal.

Geben Sie dort Ihren Benutzernamen und das Passwort ein und klicken Sie auf „Anmelden.“

Sie befinden sich nun auf der Startseite des Techadmins.

Menü[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Menü des Techadmins
Das Menü des Techadmins

Der Reiter „Ansicht“ ist voreingestellt.

  • Unterhalb des Reiters wird angezeigt, wie lange Ihr Account schon existiert.
  • Über den benachbarten Reiter „Bearbeiten“ können Sie Ihre Kontoeinstellungen bearbeiten.

Auf der oberen roten Menüleiste sehen Sie die Punkte „Verwalten“, „Ihr Benutzername“ und „Live“.

  • Der „Live“-Button hat für Ihr Verfahren keine Relevanz. Er zeigt an, dass es sich bei der DIPAS-Instanz um eine Live-Instanz (und keine Testinstanz) handelt.
  • Per Klick auf „Verwalten“ öffnen oder schließen Sie das Bearbeitungsmenü.

Auf der rechten Bildschirmseite finden Sie ein Pfeilsymbol, mit dem Sie die Menüleiste vertikal oder horizontal anordnen können.

  • Bei horizontaler Menüdarstellung fahren Sie mit der Maus über die einzelnen Felder im Bearbeitungsmenü (Mouseover), um weitere Optionen aufzuklappen.
  • Wenn Sie die vertikale Menüdarstellung aktiviert haben, müssen Sie den blauen Pfeil neben dem jeweiligen Menüpunkt anklicken, um die Unteroptionen aufzuklappen oder zu schließen.

Fast jeder Menüpunkt hat ein weiteres Untermenü, das durch einen blauen Pfeil markiert ist. Per Mouseover auf den blauen Pfeil erscheinen weitere Optionen für den jeweiligen Menüpunkt.

Ohne zu klicken können Sie so die Bereiche mit der Maus „abfahren“. Durch einen Klick gelangen Sie in das gewählte Untermenü.

An vielen Stellen gibt es weitere Optionsebenen, die Sie ebenfalls per Mouseover auf den (kleineren) blauen Pfeil erreichen und mit einem Klick anwählen können.

Sobald Sie in einem Menüpunkt eingestiegen sind, erscheint in der linken oberen Ecke des roten Menüs der Punkt „Zurück zur Website“. Wenn Sie auf diesen Punkt klicken, werden Sie auf die Startseite zurückgeleitet (die Seite, die Sie direkt nach dem Einloggen sehen).

Drupal-Symbol[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alle Zwischenspeicher leeren: Hier können Sie den Cache löschen. Ein Klick auf das Drupal-Logo genügt, um den Cache (3.3.10) zu leeren.

  • Tipp: Löschen Sie den Cache regelmäßig, insbesondere nach größeren Änderungen. Dies ist in vielen Fällen auch die Lösung, wenn nach einer Änderung eine Fehlermeldung auftaucht.

Cron ausführen: Mit CronJobs lassen sich bestimmte Aufgaben und Vorgänge automatisch ausführen. Dieser Punkt ist nur für die erste technische Installation des Systems auf dem Server wichtig und wird in der Code-Dokumentation erläutert.

Aktualisierungen durchführen: Hier werden neue DIPAS-Versionen bereitgestellt. Dieser Punkt ist nicht relevant für Sie.

Abmelden: Sie werden ausgeloggt und gelangen zurück zur Login-Maske auf der Startseite.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reiter Inhalt
Reiter Inhalt

Über Inhalt können Sie sowohl neue Inhalte (3.3.5) erstellen als auch alle vorhandenen Inhalte ansehen.

Sie können die Inhalte nach verschiedenen Kriterien (Inhaltstyp, Status, Sprache) filtern und so die gewünschten Inhalte einsehen, bearbeiten oder löschen.

Der Dropdown-Button „Aktionen“ umfasst eine Reihe von Optionen, die Sie auf die bestehenden Inhalte anwenden können.

Sie können Inhalte markieren, indem Sie auf das jeweilige Kästchen vor dem Titel klicken. Mit einem Klick auf den Button „Auf die ausgewählten Elemente anwenden“ führen Sie die gewählte Aktion auf alle zuvor markierten Inhalte aus.

Inhalte neu anlegen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der einfachste Weg, um neue Inhalte anzulegen: Navigieren Sie den Mauscursor auf den Reiter „Inhalt“. Durch das Mouseover öffnet sich ein Untermenü mit dem Punkt „Inhalt hinzufügen“.

Alternativ klicken Sie auf den Punkt „Inhalt“. Sie gelangen dann in ein Untermenü und haben folgende Reiter zu Auswahl:

Inhalt:

  • Übersicht über alle angelegten Inhalte (Seiten, Entwürfe, Termine, Beiträge)
  • Klicken Sie auf „+ Inhalt hinzufügen“, um neue Inhalte hinzuzufügen. Anschließend wählen Sie einen der vier Inhaltstypen (Termin (4.2.3.1), Entwurf (4.2.3.2), Beitrag (4.2.3.3), Seite (4.2.3.4)) und ergänzen im nächsten Schritt die jeweils erforderlichen Angaben.
  • Ihren neu erstellten Inhalt können Sie sich als Vorschau anzeigen lassen oder direkt veröffentlichen.

Contributions (Beiträge):

  • Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Beiträge und können diese bearbeiten.

Comments (Kommentare):

  • Auf dieser Seite verwalten Sie alle Kommentare, die bisher zu den Beiträgen verfasst wurden.
  • Sie können Kommentare filtern, freigeben, bearbeiten oder löschen.

Dateien:

  • Auf dieser Seite sind alle hochgeladenen Dateien aufgelistet.
  • Haben Sie Kategoriefähnchen (3.3.7.1), PDFs (3.3.9.1) oder Bilder (3.3.9.2) hinzugefügt, finden Sie diese hier als Textlink.

Medien:

  • Übersicht über alle hochgeladenen Medien (Dateidownloads, Bilder und Logos) als Miniaturvorschau.
  • Unter diesem Reiter können Sie auch Mediendateien (3.3.9) hinzufügen. Klicken Sie dazu auf „+ Medien hinzufügen“ und wählen Sie anschließend eine der drei Optionen „Dateidownload“, „Bild“ oder „Logo“ (3.3.9.3), um das gewünschte Medium hinzuzufügen.

Glossar[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Akkordeon[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Akkordeon ist ein Inhaltselement, das Sie auf den Unterseiten der Verfahrensseite einbauen können. Es handelt sich um eine Textbox, die Sie mit einem Mausklick öffnen und schließen können (daher der Name Akkordeon). Akkordeons eignen sich in DIPAS-Beteiligungsverfahren besonders für FAQ-Seiten.

Auswertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Unterseite der Verfahrensseite visualisiert die abgegebenen Beiträge und Kommentare und bereitet diese übersichtlich auf. So wird oft schon nach kurzer Zeit sichtbar, welche Themen und Aspekte des Verfahrens besonders kontrovers sind. (4.3.4)

Backend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Backend ist der technische Hintergrund von DIPAS. Hier konfigurieren Techadmin und Projektadmin alle Einstellungen, die für das Beteiligungsverfahren nötig sind. Alle Änderungen wirken sich unmittelbar auf das Frontend aus.

Beitrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen von DIPAS können Bürger*innen Beiträge auf der Verfahrensseite abgeben und sich so mit ihren Ideen, Fragen oder Vorschlägen am Planungsvorhaben beteiligen.

Beitragskarte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beitragskarte auf der LIVE-Verfahrensseite ist das Herzstück von DIPAS. Hier finden die Bürger*innen eine interaktive Karte des Projektgebiets. Sie können Beiträge hinzufügen und sich andere Beiträge anschauen, die auf der Karte mit Fähnchen lokalisiert wurden.

Beitragsliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Beitragsliste befindet sich auf der LIVE-Verfahrensseite. Sie listet alle bisher abgegebenen Bürgerbeiträge auf. Diese können mittels verschiedener Filteroptionen weiter sortiert und angezeigt werden.

Beitragsphase[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Planungsverfahren besteht aus mehreren Phasen. In DIPAS können Sie Ihr Verfahren für Phase 1, Phase 2 oder den Phasenmix konfigurieren.

Beteiligungsverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Beteiligungsverfahren können Bürger*innen an politischen Entscheidungen partizipieren. Indem Einwände, Kritiken und Vorschläge der Bürger*innen in den Planungsprozess einfließen, erhöht sich sowohl die Qualität als auch die Akzeptanz der Projekte. Neben gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren besteht die Möglichkeit der freiwilligen/informellen Bürgerbeteiligung.

Bewertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürger*innen können die Beiträge anderer Bürger*innen bewerten. Dadurch lassen sich im Laufe des Verfahrens besonders hilfreiche Beiträge identifizieren. Siehe auch: Auswertung.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In DIPAS können Sie als Techadmin oder Projektadmin Bilddateien hochladen und anschließend auf den von Ihnen gewünschten Seiten einbinden.

Cache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Laufe der Vorbereitung Ihres Verfahrens werden bestimmte Dateien zwischengespeichert. Dieser „Pufferspeicher“ sollte durch den Techadmin regelmäßig gelöscht werden, um Fehlfunktionen vorzubeugen.

Content Management System (CMS)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Content Management System ist ein System zur gemeinsamen Verwaltung von digitalen Inhalten, zumeist Websites. Im Fall von DIPAS ist das CMS Drupal. Weitere bekannte CMS sind z.B. Wordpress, Joomla oder Typo3.

Cookies[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cookies sind kleine Textdateien, die beim Besuch einer Website (vor allem) aus technischen Gründen auf einem Computer zwischengespeichert werden.

Dashboard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dashboard bietet Ihnen neben der klassischen Menüleiste eine einfachere Möglichkeit, auf der Oberfläche zu navigieren. Es hebt die Bereiche und Optionen hervor, die Sie am ehesten für die Einrichtung und Verwaltung Ihres Verfahrens benötigen.

Datei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dateien sind einer von drei Medientypen in DIPAS. Sie können Dateien im Backend hochladen und auf der gewünschten Seite als Download platzieren.

Dokumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Verfahrensseite können Sie Dokumente in verschiedenen Formaten zum Download (3.3.6.5) bereitstellen.

Drupal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drupal ist eine Open-Source-Lösung und gehört zu den beliebtesten CMS weltweit. Es ist in der Programmiersprache PHP geschrieben und bildet den technischen Rahmen für DIPAS.

Entwurf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwürfe sind Bestandteil eines Planungsverfahrens. Entwürfe sind nur für Phase-2-Verfahren und Phasenmix-Verfahren relevant. Als Verfahrensverantwortlicher können Sie in DIPAS Entwürfe einstellen, bearbeiten und veröffentlichen (3.3.5.5). Auf der Verfahrensseite können die Bürger*innen die Entwürfe sehen und diese kommentieren.

FAQ[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FAQ steht für Frequently Asked Questions – also „Häufig gestellte Fragen“. FAQ sind ein beliebtes Element auf Websites. Sie listen die häufigsten Nutzerfragen zu einem Thema und liefern die entsprechenden Antworten gleich mit. Für die Einrichtung einer FAQ-Seite bietet sich das Akkordeon an. FAQs sind nicht obligatorisch, sind jedoch gut geeignet, um den Bürger*innen die wichtigsten Informationen zu Ihrem Verfahren zu vermitteln.

Frontend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Frontend ist der sichtbare Teil von DIPAS – die Verfahrensseite. Dies ist die Seite, auf der die Bürger*innen ihre Beiträge abgeben können und alle Informationen finden, die Sie als Techadmin oder Projektadmin eingestellt haben.

Geowerkstatt Hamburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geowerkstatt Hamburg entwickelte z. B. das Masterportal unter Federführung des LGV.

Hamburg-Design[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein in den offiziellen Farben der Stadt Hamburg gehaltenes Designschema für DIPAS. Für Verfahren in Hamburg ist dieses Design obligatorisch. Für Verfahren außerhalb Hamburgs können Sie Ihr Wunschdesign (3.3.6.9) verwenden.

Kommentare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In DIPAS können Bürger*innen sowohl die Beiträge anderer Bürger*innen als auch Entwürfe (in Phase 2) kommentieren. Als Projektadmin verwalten Sie die Kommentare im Dashboard.

Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung ist eine Einrichtung der Hamburger Verwaltung unter Aufsicht der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Der LGV kümmert sich um alle Fragen rund um Grund und Boden: Geodaten, Kataster, Vermessung, Geodatenanwendungen, Satellitennavigation und mehr. Für DIPAS ist der LGV Ihr erster Ansprechpartner bei allen technischen Fragen.

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestimmte Stellen auf der Verfahrensseite sind für das Projektlogo und ggf. das Partnerlogo reserviert. Hier können Sie keine Bilddateien platzieren, die Sie über „Bild“ hochgeladen haben. Sie können dort lediglich aus den Dateien wählen, die Sie via „Logo“ hochgeladen haben.

Masterportal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Freien und Hansestadt Hamburg kommt das Masterportal immer dann zum Einsatz, wenn webbasierte Kartenanwendungen benötigt werden – als eigenständige Anwendung oder als Teil einer E-Government-Lösung. Auch in anderen Städten und Kreisen wird das Masterportal eingesetzt. Das Masterportal ist Open-Source-Software (Glossar) und wurde unter der MIT-Lizenz veröffentlicht.

Bei DIPAS-Verfahren gibt es unterschiedliche Kartenansichten: Die Beitragskarte, die Karte in der Terminansicht, die Karte im Beitrag-Erstellen-Fenster usw. (= Karteninstanzen). In der Masterportal-Konfiguration legen Sie z. B. fest, welche Layer (Glossar) auf der jeweiligen Karteninstanz (Glossar) verfügbar sein sollen, wie hoch der Zoomfaktor zu Beginn ist und vieles mehr. All diese Einstellungen wirken sich auf das Nutzererlebnis der Bürger*innen aus.

Mauscursor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mauscursor bzw. Mauszeiger ist das Pfeilsymbol, mit dem Sie navigieren.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Medien sind Bilder, Logos oder Dateien. Diese laden Sie zu Beginn im Backend hoch, um sie anschließend auf den gewünschten Seiten einzupflegen.

Mouseover[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In DIPAS können Sie die Mouseover-Technik (auch Hover genannt) nutzen, um schneller durch das Menü zu navigieren. Dafür müssen Sie mit dem Mauscursor auf einem bestimmten Menüpunkt fahren bzw. stehenbleiben. Es öffnet sich dann eine weitere Menüebene. Dank Mouseover müssen Sie sich nicht einzeln durch die Menüebenen klicken.

Online-Beteiligungstool[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das für DIPAS genutzte Online-Beteiligungstool ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem LGV und der Hamburger Stadtwerkstatt im Amt für Landesplanung und Stadtentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. Seit Januar 2016 steht das auf Open-Source-Software basierende Tool allen städtischen Planungsträgern (Behörden und Unternehmen) zur Verfügung.

Open-Source-Lösung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Open-Source-Software ist frei zugänglich. Dritte können den Quellcode einsehen, weiterentwickeln und für ihre Zwecke nutzen. Das Online-Beteiligungstool von DIPAS basiert auf Open-Source-Software.

Phase 1[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Phase 1 können Bürger*innen ihre Beiträge abgeben und sich zu Ihrem Vorhaben äußern.

Phase 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Phase-2-Verfahren können Bürger*innen ihre Meinung zu von Ihnen in DIPAS eingestellten Entwürfen äußern.

Phasenmix[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn Sie den Phasenmix für Phase 2 aktivieren, dürfen Bürger*innen während der gesamten Phase 2 sowohl Entwürfe kommentieren als auch Beiträge abgeben.

PostgreSQL-Datenbank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Datenbank, auf der alle DIPAS-Daten inklusive der Bürgerbeiträge gespeichert werden.

Projektadmin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rolle des Projektadmin = Projektadministrator (4) ist entscheidend für das Aufsetzen eines Verfahrens in DIPAS. Als Projektadmin befüllen Sie das zuvor aufgesetzte Grundgerüst mit den Inhalten für Ihr Verfahren. Sie erstellen die entsprechenden Seiten, legen die Kategorien und Rubriken fest und pflegen Medien ein. Während des Verfahrens moderieren Sie die Beitragsphasen und verwalten Daten und Auswertungen.

Projektgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Projektgebiet ist das Gebiet auf der Karte, das für Ihr Verfahren relevant ist. Dies ist in der Regel die Karte, welche die Bürger*innen im DIPAS-Frontend sehen. Sie markieren das Projektgebiet in den Einstellungen (3.3.6.3).

Projektkarte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Projektgebiet.

REST-API[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

REST-API steht für „Representational State Transfer - Application Programming Interface“. Diese Schnittstelle ermöglicht den Austausch von Informationen, die sich auf unterschiedlichen Systemen befinden, z.B. Desktop-PCs und Smartphones.

Seite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Verfahrensseite sind Seiten die Inhalte der Navigationpunkte. Seiten, die Sie auf jeden Fall erstellen müssen: Über das Verfahren, Impressum, Datenschutz, Kontakt/Barrierefreiheit. FAQs (häufig gestellte Fragen) sind empfehlenswert. Entwürfe (in Phase 2 oder als Phasenmix) sind in Abhängigkeit vom übergeordneten Beteiligungskonzept zu wählen. Auch eine eigene benutzerdefinierte Seite ist möglich.

Stadtwerkstatt in der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtwerkstatt ist eine Plattform für Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung. Die Stadtwerkstatt ist ein Teil der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und fungiert als Ansprechpartner für alle inhaltlichen Fragen zu DIPAS (2.1).

Techadmin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der technische Admin konfiguriert die Grundeinstellungen im Backend anhand des Bestellformulars. Da der Techadmin das Grundgerüst des Verfahrens, Kategorien, Menü, leere Seiten erstellt, hat er deutlich mehr Änderungsrechte als der Projektadmin.

Termin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Termine sind Hinweise auf bevorstehende Veranstaltungen oder sonstige Ereignisse, die für Ihr Verfahren relevant sind. Sie erstellen und bearbeiten diese als Projektadmin im Dashboard und können sie auch auf der Karte verorten. Die Bürger*innen können die Termine auf der Verfahrensseite einsehen.

Touchtable[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Touchtable ist neben dem Online-Beteiligungstool einer der zwei Bestandteile von DIPAS. Über die Touchtables können sich die Bürger*innen bei Live-Veranstaltungen vor Ort beteiligen und direkt mit den Inhalten aus dem Onlineverfahren interagieren.

Über das Verfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Seite „Über das Verfahren“ gehört zu den obligatorischen Seiten, die Ihr DIPAS-Verfahren in jedem Fall enthalten muss.

Verfahrensseite[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verfahrensseite ist das DIPAS-Frontend – die Website, auf der das Beteiligungsverfahren stattfindet.

Verfahrensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verfahrensträger ist die für das Beteiligungsverfahren verantwortliche Organisation. Diese stellt zugleich auch den Verfahrensverantwortlichen.

Verfahrensverantwortlicher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der oder die Verfahrensverantwortliche ist die Person, die das Beteiligungsverfahren federführend durchführt und verantwortet. Siehe auch: Verfahrensträger.

Willkommensfenster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In DIPAS auch Willkommensmodal genannt. Dieses Fenster sehen die Bürger*innen beim ersten Besuch der LIVE-Verfahrensseite.